Sport : Handball: Ovationen für Magdeburger

Einer der großen Anwärter auf den Meistertitel, der SC Magdeburg, hat in der Handball-Bundesliga seine Pflichtaufgabe erfüllt und mit einem 27:19 (13:9)-Sieg über die HSG D/M Wetzlar die Tabellenspitze behauptet. Die Magdeburger beendeten auch die dritte Partie in fünf Tagen erfolgreich und sind damit nach dem Europacup-Triumph dem Gewinn ihrer ersten deutschen Meisterschaft ein Stück näher gekommen. Olafur Stefansson war beim EHF-Cup-Gewinner mit 13 Toren (davon 6 Siebenmeter) erfolgreichster Werfer, während Stefan Kretzschmar und Sven Liesegang auf jeweils drei Treffer kamen. Für Wetzlar traf Bojan Stefanovic vier Mal.

Nur zwei Tage nach dem Kraftakt bei der SG Hameln (25:23) wurden die Gastgeber von den 5800 Zuschauern in der heimischen Bördelandhalle mit stehend dargebrachten Ovationen begrüßt. Weniger Applaus gab in der zerfahrenen Anfangsphase. Erst in der 7. Minute erzielte Magdeburg das 2:0. Die HSG D/M Wetzlar war aber nicht gewillt, kampflos gegen den Favoriten das Feld zu räumen. Nach zehn Minuten lagen die Gäste 3:2 vorn. Es war aber die einzige Führung im Spiel, denn fortan bestimmten die Gastgeber die Partie, wenngleich auf beiden Seiten viele Fehler gemacht wurden.

Der Fehlerquote und dem Fehlen der beiden etatmäßigen Spielmacher Oleg Kuleschow (Verletzung) und Maik Machulla (erkrankt) war es zuzuschreiben, dass die Magdeburger zur Pause nur mit vier Toren Differenz führten. Bis dahin konnten sie sich eines klaren Erfolges noch nicht sicher sein. Erst zur Mitte der zweiten Halbzeit, als der SC Magdeburg das Tempo verschärfte, gab es bis zum 19:12 (45.) die vorentscheidende Phase in dieser Begegnung. Danach absolvierte der Favorit sein Programm ohne Probleme.

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