Wie Ivan Nincevic beim Aufwärmtraining ruhig die neuen Teamkollegen beobachtet, wirkt er noch etwas fremd. Doch der Kroate sagt: „Ich fühle mich nach einer Woche bei den Füchsen, als wäre ich schon lange hier. Alles ist super.“
Die Füchse Berlin haben den Kroaten Ivan Nincevic bis zum Saisonende verpflichtet. Damit reagierte der Handball-Bundesligist auf den Ausfall von Konrad Wilczynski.
Es war der vierte Heimsieg der Berliner zum Abschluss der ersten Halbserie in der Handball-Bundesliga, die die Füchse auf Rang neun beenden. Füchse-Manager Bob Hanning hatte zur Halbzeit noch nicht daran glauben können.
Die Füchse gewinnen gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 33:28 und bezwingen damit erstmals in dieser Saison ein Top-Team. Die Freude im Lager der Sieger kennt danach keine Grenzen.
Beim Ju-Jutsu erkennen Füchse-Handballer Defizite. "Es gibt Spieler, die nicht über die Schmerzgrenze gehen wollen und zu schnell zufrieden sind", begründet Manager Bob Hanning die ungewöhnliche Trainingsmethode.
Talent aus Reykjavik. Runar Karason spielt bei den Füchsen normalerweise im rechten Rückraum, aber derzeit hilft er erfolgreich auf der Außenposition aus. - Foto: Kai-Uwe Heinrich
Die Füchse begannen in der Kasseler Rothenbach-Halle am Samstagabend mit genau der richtigen Einstellung, um den selbstbewussten Gegner sofort in die Schranken zu weisen: Sie gingen schnell mit 5:0 in Führung, am Ende gewannen die Berliner 31:25 (18:12).
Sie strotzen geradezu vor Selbstbewusstsein und haben auch allen Grund dazu. Denn wer hätte schon gedacht, dass die so stark dezimierte MT Melsungen gegen den Favoriten Frisch Auf Göppingen 28:26 gewinnen würde?
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