Bauherr und Spitzentorhüter. Auf Petr Stochls neues Haus in Pilsen müssen seine Eltern aufpassen, der Handball-Keeper wird noch lange in Berlin benötigt. Foto: Kai-Uwe Heinrich
Handball-Torhüter Petr Stochl hat sich bis 2016 an die Füchse gebunden. Der neue Vertrag ist ein Zeichen für die Zukunft – und gegen Silvio Heinevetter.
So, wie es am Mittwochabend letztlich kommen wird, hat sich Alexander Petersson seinen Auftritt wohl nicht vorgestellt. Der gebürtige Lette mit isländischem Pass möchte den Berliner Handball-Fans eigentlich schon etwas davon zeigen, was sie ab der kommenden Saison von ihm im Trikot der Füchse erwarten dürfen.
Wie Ivan Nincevic beim Aufwärmtraining ruhig die neuen Teamkollegen beobachtet, wirkt er noch etwas fremd. Doch der Kroate sagt: „Ich fühle mich nach einer Woche bei den Füchsen, als wäre ich schon lange hier. Alles ist super.“
Die Füchse Berlin haben den Kroaten Ivan Nincevic bis zum Saisonende verpflichtet. Damit reagierte der Handball-Bundesligist auf den Ausfall von Konrad Wilczynski.
Es war der vierte Heimsieg der Berliner zum Abschluss der ersten Halbserie in der Handball-Bundesliga, die die Füchse auf Rang neun beenden. Füchse-Manager Bob Hanning hatte zur Halbzeit noch nicht daran glauben können.
Die Füchse gewinnen gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 33:28 und bezwingen damit erstmals in dieser Saison ein Top-Team. Die Freude im Lager der Sieger kennt danach keine Grenzen.
Beim Ju-Jutsu erkennen Füchse-Handballer Defizite. "Es gibt Spieler, die nicht über die Schmerzgrenze gehen wollen und zu schnell zufrieden sind", begründet Manager Bob Hanning die ungewöhnliche Trainingsmethode.