Hannover 96 : Jäggi im Gespräch

Der unlängst in Kaiserslautern abgelöste René Jäggi soll bei Hannover 96 umfangreiche Kompetenzen erhalten. Auf der Kippe steht damit Geschäftsführer Ilja Kaenzig.

Hamburg - Präsident Martin Kind will René Jäggi zum wichtigen Kompetenzträger bei Fußball-Bundesligist Hannover 96 aufbauen. «Es ist wichtig, dass am Ende einer das Sagen hat», sagte Kind der «Sport Bild». Gemäß der Vorstellung Kinds soll Jäggi das Amt des Geschäftsführers der Dachgesellschaft des Vereins, Sales & Service, übernehmen. Dem Schweizer Unternehmer wären somit neben der Fußball GmbH auch die Stadion-Gesellschaft und alle ihre Mitarbeiter unterstellt.

Kind rechnet sich für die Umsetzung seiner Pläne gute Chancen aus und spekuliert auf eine baldige Übereinkunft mit Jäggi. «Wir brauchen dafür nicht lange», betonte der 62-Jährige und ergänzte: «Wir sind erwachsene Menschen und wissen, was wir wollen». Jäggi gab sich hingegen noch reserviert und verwies auf seine Familie: «Sie wohnt in Basel, da ist Hannover sehr weit.»

Im Falle einer Einigung müsste der momentane Geschäftsführer Ilja Kaenzig seinen Titel abgeben und sich mit der Position als Sportdirektor zufrieden geben. Der 33-Jährige geht trotz dieser Unsicherheiten gelassen in die Zukunft. «Ich warte jetzt ab, wie es weitergeht.» (tso/ddp)

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