HANNOVER FEIERT 4:2-SIEG : Stuttgart wird zeitweise vorgeführt

Nichts gegen diesen schönen Salto rückwärts, den Neuzugang Mame Diouf nach seinem ersten Bundesliga-Tor gezeigt hatte. Das Sehenswerteste, das Hannover 96 beim 4:2 (2:0)-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart am Sonntag zu bieten hatte, waren die scharfen Hereingaben und Schüsse von Christian Pander. Die Wucht eines Mannes, der nach einer schweren Knieverletzung seine ins Stocken geratene Karriere erfolgreich fortsetzt, gehört zweifellos zu den Besonderheiten der Fußball-Bundesliga. Zwei scharf hereingetretene Eckbälle von Pander hatten zu Kopfballtreffern von Karim Haggui und Diouf geführt. Das 3:0 konnte der frühere Profi des FC Schalke 04 nach einem Eckball von Lars Stindl selbst beisteuern. „Wir haben uns auf die Schwächen des VfB Stuttgart gezielt vorbereitet“, sagte Pander und grinste.

Die Niedersachsen haben in dieser Saison noch kein einziges Bundesliga-Heimspiel verloren und sind seit der Winterpause ungeschlagen. Es muss an der Kälte gelegen haben, dass nur 37 800 Zuschauer diese Begegnung sehen wollten. Es lag an Nachlässigkeiten in der Schlussphase, dass die Gastgeber nach dem 4:0 des starken Stindl noch zwei Gegentore hinnehmen mussten. Martin Harnik und Shinji Okazaki konnten für ein Stuttgarter Team, das zwischenzeitlich vorgeführt worden war, zumindest verkürzen. oto

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