Hannover - Mainz : Die 96er brechen den Bann

Dank eines Treffers von Vahid Hashemian (75.) hat Hannover 96 den Bann gebrochen. Mit einem 1:0-Erfolg gegen den FSV Mainz 05 gelang den 96ern der erste Heimsieg seit dem 1:0 gegen den 1. FC Köln Mitte März.

Hannover - Während die Hannoveraner nun Zwölfter sind, bleiben die Mainzer mit neun Punkten Letzter. Zudem ist der FSV nun schon seit 13 Spielen ohne Sieg.

Hannovers Trainer Dieter Hecking änderte die Siegerelf von Mönchengladbach (1:0) nur auf einer Position. Für den angeschlagenen Silvio Schröter rückte Jiri Stajner hinter die einzige Spitze Vahid Hashemian, der neu ins Team rutschte. Der Mainzer Coach Jürgen Klopp gab anders als beim 0:0 gegen den Hamburger SV im Angriff Ranisav Jovanovic den Vorzug vor Edu. Außerdem spielte in der Defensive Marco Rose anstelle von Benjamin Weigelt.

Schnell wurde deutlich, warum beide Teams in der hinteren Tabellenregion stehen. Hannover bemühte sich zwar, das Spiel zu machen, fand aber kein Mittel gegen die gut gestaffelte Mainzer Defensive. Der FSV konzentrierte sich vor allem darauf, kompakt zu stehen, verlor jedoch in der Vorwärtsbewegung viele Bälle. Zudem unterbrachen viele Fouls den Spielfluss.

Eigentor nicht anerkannt

Torszenen blieben Mangelware. Der Mainzer Markus Feulner (16.) kam aus guter Position noch nicht mal zum Torschuss, Nicolce Noveskis (33.) Kopfball ging weit am Tor vorbei. Auf der anderen Seite blieben Steven Cherundolo (17.) und Stajner (20.) im Abschluss völlig harmlos.

Erst unmittelbar nach Wiederanpfiff hatte Arnold Bruggink (47.) die erste Großchance für 96, doch Dimo Wache konnte abwehren. Nun endlich suchten beide Teams den Weg nach vorn. Bruggink (51.), Hashemian (52.), Vinicius (53.) und Stajner (65.) verfehlten das Ziel aber ebenso wie der Mainzer Jovanovic (54.).

Hannover verstärkte den Druck weiter und wurde schließlich belohnt. Hashemian köpfte eine Flanke von Michael Tarnat ins Netz. Kurz zuvor hatten die 96er allerdings Glück, dass ein Eigentor von Vinicius (74.) nicht anerkannt wurde, weil der Mainzer Imre Szabics bei Ballabgabe im Abseits war. Auch die Schlussoffensive des FSV blieb erfolglos. (tso/ddp)

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