Sport : Hannover wird selbstbewusst Das 3:0 über Bochum ist der fünfte Sieg in Serie

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Hannover Ilja Kaenzig nahm auf der Tribüne viele Gratulationen entgegen. „Es ist etwas Außergewöhnliches“, sagte der Manager von Hannover 96 nach dem 3:0 (1:0)-Sieg über den VfL Bochum. Für die Niedersachsen war es der fünfte Sieg in Serie. Damit setzen sie sich in der Spitzengruppe der Bundesliga fest. „Wir spielen gut und erfolgreich“, sagte Kaenzig.

Der frühere Bochumer Thomas Christiansen, Daniel Stendel und der Brasilianer Leandro schossen vor 28 114 begeisterten Zuschauern die Tore und die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen auf Rang vier in der Tabelle. „Wir haben verdient gewonnen, auch wenn die Bochumer nach 25 Minuten besser ins Spiel kamen. In der Pause haben wir uns neu sortiert. Mit der Einwechslung von Stajner konnten wir endgültig das Kommando übernehmen“, sagte Lienen. Und Torschütze Stendel fügte hinzu: „Heute Nacht werden wir etwas feiern, aber dennoch auf dem Teppich bleiben.“

Der VfL Bochum, der ersatzgeschwächt antrat, steckt dagegen nach der fünften Niederlage im Abstiegskampf. Der Bochumer Trainer Peter Neururer musste seine Deckung umbauen. Für die verletzten Innenverteidiger Kalla und Knavs rückten Maltritz und Meichelbeck in das Abwehrzentrum, das vor allem in den ersten 30 Minuten stark unter Druck stand. „Wir müssen jetzt Punkte gegen den Abstieg sammeln“, sagte Neururer hinterher.

Nach einer Flanke von Steve Cherundolo erzielte der frühere Bundesliga-Torjäger Christiansen die Führung. Der Bochumer Torwart van Duijnhoven bewahrte seine Mannschaft mit zahlreichen Glanzparaden vor einer noch deutlicheren Niederlage. Beim zweiten Tor, das Stendel erzielte, war er allerdings machtlos. Auf der Gegenseite bewies Torwart Robert Enke bei den wenigen Bochumer Chancen durch Madsen, Misimovic und Bechmann ebenfalls seine Klasse.

„Momentan bin ich wunschlos glücklich. Ich habe mir nicht einmal erträumt, dass so etwas möglich ist. Derartige Erfolge schweißen einen ganzen Verein für lange Zeit zusammen“, sagte Hannovers Manager Ilja Kaenzig. Tsp

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