Sport : Hannovers Miller nach Burnout zurück

Hannover - Mit großer Erleichterung ist Markus Miller in die Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. „Ich bin gesund zurück und fühle mich wohl“, sagte der dritte Torwart von Hannover 96. Wegen einer mentalen Erschöpfung hatte er sich in ärztliche Behandlung begeben und eine elfwöchige Pause eingelegt. Am Dienstag nahm er wieder am Training teil.

Nach dem Training stand er auf eigenen Wunsch hin Rede und Antwort. „Es war die absolut richtige Entscheidung, meine Probleme öffentlich zu machen und mir externe Hilfe zu holen“, sagte Miller. Er sei ausgebrannt gewesen, habe am Burnout-Syndrom gelitten. „Ich glaube, dass der Fall von Markus Miller zeigt, dass ein Weg zurück immer möglich ist und dass Verein und Spieler Schwächeperioden gemeinsam überstehen können“, sagte Jörg Schmadtke, Manager von Hannover 96. Nach seiner Therapie hofft Miller, bald wieder zum engen Kader von Trainer Mirko Slomka zu gehören. „Ich bin körperlich in einer sehr guten Verfassung und voller Elan.“

Mit der Rückkehr in den Trainingsbetrieb setzt Miller eine Karriere fort, die vor vier Jahren wegen einer Verletzung ins Stocken geraten war. Der frühere Profi des VfB Stuttgart und des FC Augsburg hatte sich beim Karlsruher SC einen Kreuzbandriss zugezogen und war danach nur Ersatzspieler. Seit seinem Wechsel zu Hannover 96 im Sommer 2010 hat er nicht in der Bundesliga gespielt. dapd

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