Hargreaves-Streit : Bayern droht ManU mit der Fifa

Im Streit um den Wechsel von Owen Hargreaves zu Manchester United fährt der FC Bayern München jetzt schwerere Geschütze auf: Man werde sich an die Fifa wenden, wenn ManU weiter um den Mittelfeldspieler werbe.

München - Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte in der Münchner Tageszeitung "tz": "Ein Klub darf einen Spieler nur dann kontaktieren, wenn der Verein, bei dem der Spieler unter Vertrag steht, damit einverstanden ist." Sollte der englische Vizemeister sein Werben um Hargreaves nicht unverzüglich einstellen, werde man sich an den Weltverband Fifa wenden. "Damit sind die Dinge von unserer Seite geklärt. Basta!", sagte Rummenigge.

Hargreaves hatte vergangene Woche lautstark auf einen sofortigen Wechsel nach Manchester gedrängt. Die Bayern verweigern dem englischen Nationalspieler jedoch die Freigabe. Nachdem in der englischen Presse die Spekulationen nicht abreißen wollten, hatten die Münchner "ManU" am Freitag in einer Pressemitteilung aufgefordert, das Werben um den 25-Jährigen einzustellen. Angeblich soll der englische Spitzenklub 25 Millionen Euro Ablöse geboten haben. Hargreaves hat in München noch einen Vertrag bis 2010.

Zuvor hatte Bayern-Manager Uli Hoeneß Hargreaves öffentlich zurechtgewiesen: "Owen ist gut beraten, endlich Ruhe zu geben. Sonst werde ich sauer, und das ist gar nicht gut. Er wird auf keinen Fall freigegeben". Und weiter: "Er muss lernen, Entscheidungen von Vorgesetzten zu akzeptieren. Dann wird er ein noch besserer Spieler." (tso/ddp)

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