Sport : Harmlosigkeit on Ice

Für Borussia Mönchengladbach gab es am Samstag eine gute und eine schlechte Nachricht. Zunächst die gute: Die Bundesliga-Neulinge konnten mit einem 2:2 (2:2)-Unentscheiden die kleine Erfolgsserie von 1860 München - zuletzt gab es fünf bayerische Heimsiege im Olympiastadion - beenden. Die schlechte Nachricht für die Gladbacher ist: Trotz vieler guter Chancen kann die Mannschaft nicht mehr gewinnen.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Zwei Mal gingen die Gäste in Führung, zwei Mal mussten sie den Ausgleich hinnehmen. Immer war es Torjäger Martin Max, der die Führungstreffer von Bernd Korzynietz und Arie van Lent egalisieren konnte. Die größte Chance zum Sieg vergab Borussen-Torjäger van Lent dann nach der Pause. Nach einem Foul von Verteidiger Filip Tapalovic an Stürmer Peter van Houdt trat er in der 53. Minute zum Elfmeter an. Van Lent schoss aber derart schwach, dass Torwart Simon Jentzsch mühelos parieren konnte. Nach dem Schlusspfiff suchten die Gladbacher nach Erklärungen für ihre Harmlosigkeit. "Es war sehr kompliziert, auf diesem Platz zu spielen", meinte Coach Hans Meyer.

In der Tat bestimmte oft der Zufall das Geschehen auf einem trotz Rasenheizung an der Oberfläche gefrorenen Boden. Mehrere Spieler hatten Schwierigkeiten mit dem Stand, Ballstaffetten waren kaum möglich. Und so blieb es nur dem kleinen Thomas Häßler vorbehalten, bei Freistößen mit dem Ball zu zaubern. Mönchengladbach bleibt nach dem Unentscheiden gefährlich nah an der Abstiegszone. Keine gute Ausgangsposition für das nächste Duell in München - am Dienstag gegen die angeschlagenen Bayern.

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