HEIMSPIEL DER FÜCHSE BERLIN : Vor der Klassenarbeit

Wenn der „Anton aus Tirol“ in der Max-Schmeling-Halle erklingt, ist das ein Zeichen, dass Konrad Wilczynski ein Tor geworfen hat. „Ich komme zwar aus Wien, aber ich habe mich daran gewöhnt“, sagt der Linksaußen der Füchse Berlin. Dass die Melodie auch heute beim Spiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen (Anpfiff 17 Uhr) möglichst oft erklingt, dafür hat der Österreicher mit seinen Teamkollegen eine Woche hart trainiert. „Wir haben noch einmal in Ruhe die Angriffstaktiken geübt, dabei viel Wert darauf gelegt, fehlerfrei zu spielen“, sagt Trainer Jörn-Uwe Lommel. „Es ging zu wie in der Schule vor einer Klassenarbeit.“ Vor den angekündigten 5000 Zuschauern möchten die Füchse den Test gegen den Favoriten auf keinen Fall wieder – wie zuletzt in Magdeburg – total verhauen. Manager Bob Hanning erwartet von seinen Füchsen „Fortschritte im gesamten Spiel“. Fehlen wird weiterhin der verletzte Mark Bult, dessen Comeback für den 20. Oktober in Wilhelmshaven zu erwarten ist. Hartmut Moheit

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