Heimspiel gegen Oldenburg : Alba trifft auf alte Bekannte

Nach den Erfolgen gegen Braunschweig und Hagen streben Albas Basketballspieler heute Abend einen Sieg gegen Oldenburg an. Bei den Gästen stehen mehrere alte Bekannte.

Julius Jenkins (r.) wird nochmal für Oldenburg gegen seinen Ex-Verein Alba Berlin auflaufen.
Julius Jenkins (r.) wird nochmal für Oldenburg gegen seinen Ex-Verein Alba Berlin auflaufen.Foto: imago

Die Tage rund um den Jahreswechsel sind traditionell auch eine Zeit, um alte Freunde und Bekannte zu treffen, mit denen man nicht mehr täglich in Kontakt steht. Die Basketballspieler von Alba Berlin hatten dazu bisher wenig Zeit, sie mussten zwischen Weihnachten und Silvester zwei Mal in der Bundesliga antreten. Am Freitag bekommen sie zumindest kurz Zeit, um alte Kontakte zu pflegen. Dann tritt Alba in einem Nachholspiel vom ersten Spieltag in der Arena am Ostbahnhof gegen Oldenburg an (20 Uhr). Bei den Gästen stehen gleich mehrere Spieler mit Berliner Vergangenheit unter Vertrag. Aufbauspieler Julius Jenkins etwa, der von 2006 bis 2011 für Alba spielte und in der ewigen Korbjägerliste der Berliner den dritten Platz belegt. Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski kann ebenfalls auf eine Berliner Vergangenheit zurückblicken. Er gewann 1995 gemeinsam mit Albas aktuellem Trainer Sasa Obradovic den Korac-Cup. Auch Oldenburgs Center Adam Chubb hat mal für Alba gespielt, er wird wegen einer Fußverletzung am Freitag aber nicht auflaufen können.

Auch ohne Chubb zählt Obradovic Oldenburg zu den stärksten Teams der Bundesliga. „Sie gehören auch in dieser Saison wieder zu den Favoriten auf den Meistertitel. Uns erwartet ein schweres Spiel, das aber zum jetzigen frühen Zeitpunkt noch keine besondere Bedeutung für den Ausgang der Saison hat.“ In der vergangenen Spielzeit erreichte Oldenburg das Endspiel um die deutsche Meisterschaft, unterlag dort aber Bamberg.

Für Alba ist es das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen. Trainer Obradovic strebt nach den Erfolgen gegen Braunschweig und Hagen auch gegen Oldenburg einen Sieg an. „Ich bin unter dem Strich zufrieden damit, wie meine Mannschaft an dieses Marathonprogramm herangegangen ist. Am Freitag müssen wir mit derselben Einstellung in das Spiel gegen Oldenburg gehen.“ (Tsp)

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