Heldt setzt sich durch : Schalkes Matip darf gegen Twente spielen

Schon vor dem Rückspiel gegen den FC Twente hat Schalke einen ersten Sieg errungen. Der im Hinspiel umstritten vom Platz gestellte Joel Matip darf gegen die Holländer auflaufen.

Flehen erhört. Die Entscheidung ob Schalkes Joel Matip gesperrt wird, ist vertagt.
Flehen erhört. Die Entscheidung ob Schalkes Joel Matip gesperrt wird, ist vertagt.Foto: dapd

Auch Klaas-Jan Huntelaar freute sich über den Schachzug, mit dem Manager Horst Heldt gegen die Uefa einen Erfolg am Grünen Tisch errungen hatte. Schalke 04 darf im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen Twente Enschede (21 Uhr live im Ticker bei Tagesspiegel.de) im Hinspiel in Enschede für ein vermeintliches Foul an Luuk de Jong von Schiedsrichter Craig Thompson die Rote Karte gesehen. Der folgende Elfmeter hatte zur 0:1-Niederlage geführt. Diese Ausgangsposition bereitet Huntelaar seit dem 7:0-Erfolg der Bayern am Dienstagabend übrigens keine Bauchschmerzen mehr. „Die Bayern sind ein schönes Vorbild, sie haben ihr Hinspiel in Basel doch auch 0:1 verloren“, sagte der Niederländer mit einem Zwinkern.

Horst Heldts verbaler Ausraster und andere legendäre Sportsprüche:

Sportliche Wortakrobaten im Einsatz
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Wie der Torjäger freute sich auch Trainer Huub Stevens darüber, dass die Schalker mit ihrem Einspruch gegen die Sperre für Matip einen Erfolg erzielten. Die Kontroll- und Disziplinarkommission der Uefa erklärte Matip für spielberechtigt und vertagte die Entscheidung über eine Bestrafung auf Freitag. „Jetzt hoffe ich auf einen Freispruch für Joel“, sagte Stevens. Denn vielleicht muss Matip, der wegen des Ausfalls von Benedikt Höwedes und Christoph Metzelder dringend gebraucht wird, nicht einmal in einem möglichen Viertelfinalspiel eine Sperre absitzen. Heldt blieb auch hartnäckig gegenüber dem Uefa-Urteil, weil er wusste, dass in dem Entscheidungsgremium keine Einstimmigkeit über eine Sperre herrschte.

Auch Heldts scharfe Kritik am Unparteiischen-Team („Das sind Heinis, Pappnasen, Amateure und arrogante Typen“) schien Eindruck auf die Uefa gemacht zu haben. Für das Rückspiel nominierte der Verband Viktor Kassai, Welt-Schiedsrichter 2011. (dapd)

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