Sport : Henman macht es spannend

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Das wäre auch zu gemein gewesen, wenn ausgerechnet der englische Regen einen Engländer aus dem Konzept gebracht hätte. 4:1 hatte Tim Henman in Wimbledon im dritten Satz geführt, doch nach einer Pause, in der es, wie der Engländer sagt, Hunde und Katzen regnete, hatte sein Gegner Michel Kratochvil den Satz plötzlich mit 6:4 für sich entschieden. Der Schweizer führte 2:1 nach Sätzen und drohte Englands große Hoffnung bereits im Achtelfinale aus dem Grand-Slam-Turnier zu werfen. Dabei sollte Henman doch nach dem Aus der englischen Fußballer im Viertelfinale der WM die englische Sportehre retten. Umso erleichterter waren die englischen Fans, dass ihr Liebling nach 4 Stunden und 14 Minuten doch noch 7:6, 6:7, 4:6, 6:3, 6:2 gewann. Beim Rebreak im vierten Satz hatten die Fans so laut gejubelt, als hätte David Beckham mit einem Freistoß gegen Brasilien getroffen. Neben Henman zog auch Mitfavorit Lleyton Hewitt ins Viertelfinale ein.

Bei den Frauen ging es ruhiger zu. Serena Williams hatte sich sogar eigens fein gemacht für ihren Auftritt auf dem Centre Court. Als sei sie die Prinzessin von Wimbledon, hatte sich die US-Amerikanerin vor ihrem Achtelfinalspiel gegen Chanda Rubin ein Diadem aufs Haupt gesetzt. Am Ende gewann sie 6:3, 6:3 und zog ebenso wie ihre Schwester Venus in die Runde der letzten acht ein. Benedikt Voigt

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