Sport : Hertha bleibt am Boden

Gekas und Raffael sind in Frankfurt einsatzbereit

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Schlusslicht. Trainer Funkel steht mit Hertha immer noch am Tabellenende. Foto: dpa
Schlusslicht. Trainer Funkel steht mit Hertha immer noch am Tabellenende. Foto: dpaFoto: dpa

Berlin - Die Aschewolke hat Hertha BSC erreicht, und zwingt die Reisegruppe des Bundesliga-Letzten am Boden zu bleiben. Die „Schwierigkeiten im Luftraum“, wie es Herthas Manager Michael Preetz gestern sagte, durchkreuzen die Pläne der Berliner. Statt das Flugzeug werden sie Samstagmittag den Zug besteigen, um nach Frankfurt am Main zu gelangen, wo am Sonntag das entscheidende Spiel gegen die Eintracht ansteht. Das Abschlusstraining am Vortag in Berlin wird deswegen früher stattfinden.

„Bis auf Roman Hubnik und Florian Kringe stehen uns alle Spieler zur Verfügung“, sagte Friedhelm Funkel, der vor seinem Engagement in Berlin fünf Jahre bei der Eintracht gewirkt hatte. Herthas Trainer wird also auch auf Theofanis Gekas zurückgreifen können. Während der Woche hatte sich der Stürmer eine Knöchelverletzung im Training zugezogen. Auch Raffael, der wegen einer Handverletzung ein paar Tage nicht mit der Mannschaft trainierte, wird auflaufen können.

„Wir stehen vor dem Finale in dieser Saison“, sagte Preetz. Der Verein hat fünf Punkte Rückstand auf den vielleicht rettenden Relegationsplatz. Nun gelte es, den Rückstand aufzuholen, „eher in den beiden nächsten Spielen“, wie es Herthas Manager sagte. Als da wären das Auswärtsspiel in Frankfurt und das Heimspiel am nächsten Wochenende gegen den FC Schalke. „Das bedeutet, dass wir in diesen Spielen möglichst viele Punkte sammeln, damit wir am 33. und 34. Spieltag noch über das Ziel springen können.“

Das Spiel in Frankfurt ist für Hertha von besonderer Bedeutung. Sollte es eine Niederlage setzen, könnte eine Woche später der Abstieg besiegelt sein. Funkel und Preetz flüchteten sich vor der Presse in Floskeln. Angesichts der vielen Rückschläge, die Hertha auch in der Rückrunde erlitt, bleibt ihnen wohl auch nichts anderes übrig. Entscheidend wird sein, wie sie die Mannschaft einstellen. Preetz: „Es sind keine außergewöhnlichen Maßnahmen geplant.“ Michael Rosentritt

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