Sport : Hertha BSC: Auf der Suche nach Jolly

Wo ist Jolly, lautete gestern Vormittag auf dem Trainingsgelände am Olympiastadion - in Abwandlung der Suche nach Jochen Behle - die Frage. Gesucht wurde: Eyjölfur Sverrisson, genannt Jolly. "Er hat sich nicht bei uns gemeldet. Das ist für ihn sehr ungewöhnlich", meinte Trainer Jürgen Röber mit sorgenvoller Miene. Nachmittags kam dann der Anruf aus Reyjkavik, alle Sorgen umsonst. Am Abend zuvor hatte Sverrisson mit Island gegen Polen gespielt. Die Partie endete 1:1.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Beim Training von Hertha BSC fehlten auch Marcelinho, Bart Goor und Ali Daei. Doch da wusste man Bescheid, hatte Kontakt. Marcelinho war auf dem Rückflug aus Brasilien, soll heute erstmals wieder mittrainieren und am Sonntag im Heimspiel gegen Cottbus in vorderer Linie spielen. Goor hatte am Abend zuvor mit Belgien in Helsinki, wo Deutschland in der WM-Qualifikation nicht über ein 2:2 hinausgekommen war, eine ernüchternde 1:4-Niederlage gegen Finnland erlitten. Ein klein wenig tröstete ihn, dass er das Ehrentor erzielt hatte. Daei, bei Hertha eigentlich schon abgeschrieben, gewann mit Iran in Bratislava 4:3 gegen die Slowakei.

Alle vier in Budapest zum Zuge gekommenen Herthaner durfte Röber beim Training dagegen bereits begrüßen. Während Gabor Kiraly und Pal Dardai schon eifrig zur Sache gingen, ließen Sebastian Deisler und Marko Rehmer leichtere Blessuren behandeln. Am Sonntag gegen Cottbus seien sie jedoch dabei, meinte Röber. Verzichten muss er bislang nur auf Josip Simunic. Der ist nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt.

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