Hertha BSC : Aufsichtsrat kritisiert Hoeneß-Bashing

Hertha-Aufsichtsrats-Chef Gegenbauer ist erboßt über die zuletzt drastische Kritik an Dieter Hoeneß. Der Manager "ist und bleibt Herthas Mann", beteuert Gegenbauer.

Berlin - Die zuletzt immer lauter gewordenen Fan-Proteste gegen Manager Dieter Hoeneß sind dem Bundesligisten Hertha BSC übel aufgestoßen. "Was da passiert, kann sich Hertha BSC nicht gefallen lassen. Das beschädigt den Verein und Dieter Hoeneß", sagte Aufsichtsrats-Chef Werner Gegenbauer in einem Interview mit der "Welt" fünf Tage vor der Mitgliederversammlung.

Der 56-jährige Unternehmer sprach sich klar für den seit über zehn Jahren in Amt befindlichen Manager aus, dem von den Fans und Teilen der Medien die Hauptschuld an dem sportlichen Verfall des Bundesliga-Zehnten gegeben wird. Gegenbauer forderte: "Wir müssen einmal offiziell klipp und klar machen, dass Dieter Hoeneß unser Mann ist und bleibt."

Die Kritik an Hoeneß, er wäre omnipräsent und würde neben sich kaum Entscheidungsträger dulden, wollte Gegenbauer, der als Freund des Managers gilt, nicht billigen. Ein Verein brauche ein Gesicht, das ihn nach außen vertrete: "Das ist Dieter Hoeneß, ich halte das für richtig", so der Aufsichtsrats-Chef. (tso/dpa)

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