Sport : Hertha BSC - Bayern München: Punkten für den Gesamteindruck

Noch vor einer Woche hatte Dieter Hoeneß etwas gesagt, was irgendwie nicht die Ohren der Spieler von Hertha BSC erreichte. In der Halbzeitpause des Spiels des Berliner Bundesligisten in Leverkusen sagte der Manager: "Wer jetzt noch einmal aufsteht und punktet, kann zufrieden in die Winterpause gehen." Zu diesem Zeitpunkt lag Hertha in der BayArena 0:2 hinten. Am Ende stand es 0:4, und auch das folgende Heimspiel am vergangenen Mittwoch gegen Kaiserslautern ging mit 2:4 verloren. Und heute kommt der FC Bayern, ein Gegner also, der nicht ohne weiteres zu schlagen ist.

Allein schon deswegen, weil der deutsche Rekordmeister zu den in der Tabelle gut stehenden Vereinen zählt, und genau gegen diese Gegnerschaft konnte Hertha in der Hinrunde der laufenden Saison nicht einen einzigen Punkt holen. Gegen Mannschaften wie daheim gegen Schalke (0:4), in Leverkusen (0:4), bei den Bayern (1:4), in Dortmund (0:2) oder daheim gegen Kaiserslautern (2:4) schoss Hertha bei 18 Gegentoren nur drei Tore. "Klar", sagt Trainer Jürgen Röber, "die Momentaufnahme ist höchst ärgrerlich, aber es kann deswegen nicht alles schlecht sein, sonst würden wir nicht da stehen, wo wir stehen." Dass der letzte Eindruck vor der Winterpause nicht ganz so unwichtig ist, weiß auch er. Viele Tage ohne Fußball wird es für den engagierten Trainer nicht geben. Er werde alle Gegentore, vor allem deren Entstehung, analysieren. "In der jetzigen Situation ist natürlich jedes Spiel schwer", sagt Hoeneß, "aber das gegen die Bayern ist eigentlich ein leichtes, weil jeder einzelne Spieler besonders motiviert ist." Übrigens: Ab 10 Uhr sind an den Kassen am Osttor noch ungefähr 600 Karten zu haben.

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