Sport : Hertha BSC: Chahed bleibt, Sverkos geht

Der Bundesligist plant für die kommende Saison

Ingo Schmidt-Tychsen

Berlin - Für Sofian Chahed steht fest, was er in den nächsten drei Jahren erreichen will. „Stammspieler werden – das ist mein Ziel“, sagt der Defensivspieler des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Gestern gab Manager Dieter Hoeneß bekannt, dass Hertha den Vertrag mit Chahed um drei Jahre verlängern wird. Die Nachricht kommt wenig überraschend, Hoeneß und Chaheds Berater Karel van Burik waren schon länger im Gespräch.

Vor ein paar Monaten war noch völlig unklar, ob Hertha an Chahed festhalten würde. Der als defensiver Mittelfeldspieler und als Verteidiger einsetzbare Profi hatte in der Hinrunde nur ein Bundesligaspiel. Der Durchbruch gelang ihm am 20. Spieltag, als Hertha den Tabellenführer Bayern München im Olympiastadion empfing und Chahed wegen einiger Ausfälle von Beginn an in der Abwehr spielen durfte. Hertha spielte 0:0, Chahed überzeugte. Seitdem kommt er regelmäßig zum Einsatz.

Vor zwei Jahren dachte Chahed, den Durchbruch unter dem damaligen Trainer Hans Meyer schon einmal geschafft zu haben. In der folgenden Saison ließen seine Leistungen im Training nach, ihm wurde eine schlechte Berufsauffassung vorgeworfen, und er wurde nicht mehr eingesetzt. Nach eigener Aussage hat Chahed aus dieser Zeit gelernt. Hertha hat das registriert. „Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung“, sagte Manager Hoeneß kürzlich.

Nicht so zufrieden sind die Berliner dagegen mit Vaclav Sverkos, dem von Borussia Mönchengladbach im Februar ausgeliehenen Stürmer. In acht Spielen erzielte der 22-Jährige kein Tor für Hertha BSC. Sein Vertrag in Mönchengladbach läuft noch bis 2009. Hertha müsste eine Ablösesumme für den Tschechen bezahlen. „Es macht keinen Sinn, darüber nachzudenken“, sagte Manager Hoeneß gestern. Sverkos stand zuletzt nicht mehr in der Startelf.

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