Hertha BSC : Entwarnung bei Ramos

Adrian Ramos hat sich im Spiel gegen Hoffenheim zwar verletzt, die Blessur ist aber leichter als zunächst befürchtet. Hoffenheims Torwart Koen Casteels hingegen hat es wesentlich schlimmer erwischt.

Schmerz lass nach. Adrian Ramos zog sich gegen Hoffenheim eine Prellung zu.
Schmerz lass nach. Adrian Ramos zog sich gegen Hoffenheim eine Prellung zu.Foto: Imago

Herthas Topstürmer Adrian Ramos kann auf einen Einsatz im nächsten Bundesligaspiel der Berliner am Sonntag bei Bayer Leverkusen hoffen. Die Oberschenkelblessur, die sich der Kolumbianer beim folgenschweren Zusammenstoß mit Hoffenheim-Torhüter Koen Casteels im Bundesligaspiel am Sonntag zugezogen hatte, erwies sich als nicht so schwerwiegend wie befürchtet. Nach einer MRT-Untersuchung diagnostizierte die medizinische Abteilung des Berliner Fußball-Bundesligisten bei Ramos ein schwere Prellung im rechten Oberschenkel.

Geplant ist, dass der 28 Jahre alte Stürmer am Mittwoch mit einem individuellen Programm wieder ins Training einsteigt. Ronny (Zehenblessur) soll dann bereits wieder mit dem Team trainieren. Nach längerer Verletzungspause könnte in dieser Woche zudem der Schweizer Nationalspieler Fabian Lustenberger wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ramos steht mit 16 Saisontreffern derzeit auf Rang drei der Bundesliga-Torschützenliste. Casteels war bei einer Rettungsaktion außerhalb seines Strafraums mit Ramos zusammengestoßen und hatte sich beim unglücklichen Sturz einen Schienbeinbruch zugezogen.

Noch am Sonntagabend nach dem 1:1 musste der 21-jährige Belgier in einer Berliner Klinik operiert werden. Am Mittwoch soll der 21-Jährige die Klinik verlassen und danach mit leichten Reha-Übungen beginnen. Der Eingriff sei ohne Komplikationen verkaufen. Dies teilte der Fußball-Bundesligist am Montag mit. Keine Angaben wollte die TSG darüber machen, wie lange der Schlussmann ausfällt. Ein Einsatz noch in dieser Saison gilt jedoch als ausgeschlossen. Damit muss der Belgier wohl auch seinen Traum von einer Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien begraben. (dpa)

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