Hertha BSC : Skjelbred und Beerens zurück im Mannschaftstraining

Jos Luhukay fehlt Hertha BSC auch am Mittwoch - der Trainer liegt mit einer Grippe im Bett. Dafür trainieren Per Skjelbred und Roy Beerens einen Tag nach dem 1:3 im Testspiel gegen Halle wieder mit dem Team. Und auch Hany Mukhtar ist noch in Berlin.

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Auf dem Weg der Besserung. Per Skjelbred trainiert wieder bei Hertha.
Auf dem Weg der Besserung. Per Skjelbred trainiert wieder bei Hertha.Foto: dpa

Die Personalsituation bei Hertha BSC bleibt weiterhin angespannt – zumindest im Trainerteam. Jos Luhukay, der Chefcoach des Berliner Fußball-Bundesligisten, fehlte auch bei den Trainingseinheiten am Mittwoch. Der Holländer liegt mit einer Grippe im Bett, er hat Fieber. „Es geht ihm schlecht“, berichtete Herthas Co-Trainer Markus Gellhaus, der tags zuvor kurz mit seinem Chef telefoniert hatte. „Das ist natürlich alles andere als optimal.“ 

Das betraf am Mittwoch auch den Betreuungsschlüssel für Herthas Profis. Während bei den Trainern einer fehlte, hat sich die Personalsituation bei den Spielern weiter entspannt. Per Skjelbred und Roy Beerens standen am Vormittag erstmals mit der Mannschaft auf dem Platz. Auch Hany Mukhtar, dessen Wechsel zu Benfica Lissabon längst beschlossene Sache, aber noch nicht vollzogen ist, trainierte am Mittwoch weiterhin in Berlin. Zumindest zu Beginn der Einheit. 

Nach einer Dreiviertelstunde, als die Spielformen anstanden, verließ Mukhtar den Platz. Um nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, sich kurz vor Abschluss des Transfers noch zu verletzen? Quatsch, antwortete Co-Trainer Gellhaus. „Da steckt nun wirklich gar nichts hinter“, sagte er. Mukhtar leide noch unter den Folgen seiner Erkältung aus der vergangenen Woche. Am Tag zuvor habe er während des Lauftrainings dauernd gehustet, die hohe Belastung bei den Spielformen habe man ihm noch nicht zumuten wollen, erklärte Gellhaus.

Am Sonntag fliegt Hertha ins Trainingslager nach Belek

Auch Skjelbred und Beerens verließen wenig später den Platz, die Übungen mit Körperkontakt waren für sie noch tabu. Spätestens im Trainingslager in Belek (Türkei), in das Hertha am Sonntag aufbricht, sollen beide aber wieder das volle Programm mitmachen können. „Läuferisch haben sie sehr viel gemacht“, sagte Gellhaus. Ob auch Änis Ben-Hatira mit in die Türkei fliegen wird, ist laut Herthas Co-Trainer noch nicht sicher. Es bestehe aber zumindest die Chance, dass der Tunesier dabei ist. 

In Belek, wo sich die Berliner schon zum vierten Mal hintereinander auf die Rückrunde vorbereiten, werden vor allem technische und taktische Aspekte im Vordergrund stehen, „um uns als Mannschaft zu festigen“, sagte Gellhaus Konditionell sei das Team nach den Einheiten auf dem Olympiagelände schon auf einem guten Stand, auch die Ergebnisse des Laktattests vom Montag seien sehr positiv. 

Weniger positiv war das Resultat im ersten Testspiels am Dienstag gegen den Halleschen FC. „Es ist natürlich nicht positiv, wenn man gegen einen Drittligisten 1:3 verliert“, sagte Gellhaus, „aber es ist auch kein extremes Drama.“ Herthas Co-Trainer sprach noch einmal von guten Ansätzen in der ersten Halbzeit, „Fakt ist aber auch: Es gibt noch einiges an Arbeit. Wir müssen uns schnellstmöglich stabilisieren und verbessern.“

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