Hertha BSC : US-Finanzinvestor KKR steigt beim Hauptstadtclub ein

Der internationale Finanzinvestor KKR steigt nach Informationen von Spiegel Online bei Hertha BSC ein. Insgesamt soll sich das Investment auf rund 60 Millionen Euro belaufen.

Grund zum Jubel? Jedenfalls mehr Geld für Hertha.
Grund zum Jubel? Jedenfalls mehr Geld für Hertha.Foto: dpa

Der Finanzinvestor KKR steigt bei Hertha BSC ein. Nach Informationen von „Spiegel Online“ soll die weltweit agierende US-Beteiligungsgesellschaft knapp zehn Prozent an der Hertha-Kommanditgesellschaft übernehmen. Insgesamt soll sich das Investment von KKR auf gut 60 Millionen Euro belaufen, die strategische Partnerschaft sei auf mindestens sieben Jahre angelegt.
„Wir setzen gemeinsam mit KKR auf Wachstum“, sagte Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller. Details sollten am Freitagnachmittag bekanntgeben werden. Der Fußball-Bundesligist ist mit rund 37 Millionen Euro Verbindlichkeiten belastet.mit KKR auf Wachstum“, sagte Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller. Details sollten am Freitagnachmittag bekannt geben werden. Der Fußball-Bundesligist ist mit rund 37 Millionen Euro Verbindlichkeiten belastet.

KKR ist einer der weltweit größten Finanzinvestoren

KKR - einer der größten Finanzinvestoren der Welt - ist in Deutschland kein Unbekannter. Unter anderem ist KKR beim Gabelstaplerhersteller Kion und der Werktstattkette ATU investiert. Beim Fernsehkonzern ProSiebenSat1 war KKR jüngst ausgestiegen. Das Engagement von Finanzinvestoren ist in der Bundesliga kein Novum. 2004 war etwa der Hedgefonds-Manager Florian Homm beim damals finanziell angeschlagenen BVB mit mehr als 25 Prozent als Großaktionär eingestiegen. Homm war im vergangenen Jahr in Italien festgenommen worden, nachdem US-Behörden ihm Anlagebetrug vorgeworfen hatten. dpa/rtr

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