Hertha BSC : Weiser und Stocker wieder im Mannschaftstraining

Mitchell Weiser und Valentin Stocker sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Beide Profis stehen gegen Leipzig wohl zur Verfügung.

Berlins Mitchell Weiser sitzt lachend auf der Spielerbank.
Berlins Mitchell Weiser sitzt lachend auf der Spielerbank.Foto: dpa

Mitchell Weiser erlebte eine sanfte Rückkehr ins Berufsleben. Das Spiel im Training war gerade angepfiffen, da sah sich der Profi von Hertha BSC auch schon dem ersten Zweikampf ausgesetzt. Aber es ging nur gegen Genki Haraguchi. Weiser entschied das Duell für sich.

Anderthalb Monate ist der 23-Jährige mit einem Muskelfaserriss ausgefallen, am Dienstag, zum Auftakt der Trainingswoche, war er erstmals wieder mit seinen Kollegen am Ball. Weiser schaffte es sogar gleich in die Startelf, genau wie Valentin Stocker, der ebenfalls sein Comeback auf dem Trainingsplatz feierte. „Beide wollten wieder mit der Mannschaft trainieren“, berichtete Pal Dardai, der Trainer des Berliner Fußball-Bundesligisten.

In der entscheidenden Phase im Kampf um eine Europacupteilnahme hat sich die Personalsituation bei Hertha BSC also zumindest ein bisschen entspannt. Rechtsverteidiger Peter Pekarik, der am Wochenende bei der Niederlage in Bremen wegen eines Pferdekusses ausgewechselt werden musste, konnte immerhin eine Dreiviertelstunde um den Platz laufen; er soll am Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainieren. „Es sieht gut aus“, sagte Dardai.

Weiser wird bei den Berlinern schmerzlich vermisst

Selbst bei Marvin Plattenhardt und John Anthony Brooks hat der Ungar die Hoffnung nicht aufgegeben, dass beide noch in dieser Woche wieder ins Training einsteigen. Allerdings müsse man bei Muskelverletzungen vorsichtig sein, erst recht bei dem nasskalten Novemberwetter im Mai. Für das Heimspiel am Samstag gegen Rasenballsport Leipzig rechnet Dardai eher nicht mit den beiden Abwehrspielern.

Im Unterschied zu Stocker und Weiser, die zumindest für eine halbe Stunde oder sogar eine Halbzeit in Frage kämen. Gerade Weiser wird bei den Berlinern schmerzlich vermisst. Im Grunde ist er seit Anfang November ausgefallen. Zweimal meldete er sich seitdem zurück, zweimal bestritt er je zwei Kurzeinsätze - ehe er sich erneut verletzte.

Natürlich gebe es bei ihm noch ein Risiko, sagte Dardai, gerade unkontrollierte Zweikämpfe seien gefährlich. Andererseits verzichtet er nur ungern auf die fußballerische Klasse des U-21-Nationalspielers. Allerdings sollte Pal Dardai noch klären, ob Mitchell Weiser abergläubisch ist. Im Hinspiel gegen Leipzig brach seine Verletzung nach zehn Minuten wieder auf. Anschließend fiel er drei Monate aus.

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