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Hertha - Dresden 1:0 : Hertha schlägt harmlose Dresdner

Hertha siegt gegen Dynamo durch ein frühes Eigentor von Dresdens Brégerie und hält Kontakt zu den Aufstiegsrängen. Während auf dem Platz früh alles entschieden ist, geht es auf den Rängen laut zu.

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Geschafft: Trainer Jos Luhukay ballt die Fäuste nach dem erstaunlich einfachen Sieg gegen Dresden. Foto: dpaAlle Bilder anzeigen
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26.09.2012 18:46Geschafft: Trainer Jos Luhukay ballt die Fäuste nach dem erstaunlich einfachen Sieg gegen Dresden.

Das Wetter über Berlin meinte es gestern noch einmal gut. Bei lauschigen Temperaturen hatten sich 45.747 Besucher im Olympiastadion eingefunden. Und so sie Sympathien für die blau-weißen Gastgeber hegen, wurden sie nicht enttäuscht, mindestens ergebnistechnisch. Ansonsten blieb die rein fußballerische Unterhaltung, die auf dem Rasen zum Vortrag kam, – sagen wir mal – spätsommerlich lau, bestenfalls.

Doch das lag nur bedingt an Hertha BSC. Den kickenden Gästen von Dynamo Dresden darf die Frage gestellt werden, in welcher Absicht sie eigentlich angereist waren. Hertha gewann das Spiel ohne Anstrengung, aber letztlich auch nur dank eines Eigentores 1:0 (1:0). Und so bleibt der Zweitligist aus Berlin-Charlottenburg aussichtsreich im Aufstiegsrennen. Hertha hat aus den letzten fünf Spielen 13 Punkte geholt und sich im Norden der Tabelle etabliert. „Ich bin froh über das Ergebnis, aber wir haben vergessen, das zweite Tor nachzulegen“, sagte Jos Luhukay.

Herthas Trainer hatte Felix Bastians anstelle des verletzten Maik Franz in die Innenverteidigung neben dem Aushilfs-Allrounder Fabian Lustenberger gestellt. Denn auch Roman Hubnik, eigentlich als Franz-Ersatz vorgesehen, war kurzfristig erkrankt. Zudem blieb der wieder erstarkte Adrian Ramos draußen, dafür durfte Änis Ben-Hatira ran, der zuletzt außerhalb des Rasen für Aufsehen sorgte. Trotz aller Rangelei- und Raubvorwürfe seiner ehemaligen Freundin, die der Spieler abstreitet, beackerte er vorrangig den linken Flügel. Das allerdings vorrangig ohne bleibenden Eindruck.

Dabei hatten die Berliner einen optimalen Start erwischt. Nach nur drei Minuten und einer Ecke, es war bereits die dritte, traf Peter Niemeyer die Latte des Dresdener Tores. Zwei Minuten später zirkelte Ronny einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, der Dresdener Romain Bregerie verlängerte ihn unglücklich mit dem Kopf ins eigene Tor.

Doch die frühe Führung schien Hertha nicht so recht zu bekommen. Ihr Spiel, das zunächst von Tempo und Lust gekennzeichnet war, wurde zusehends belanglos. Das führte dazu, dass die Gäste, die gut 15 000 angereiste Fans im Rücken hatten, wenigstens ein wenig am Spiel teilnahmen. „Bei Ballbesitz habe ich viel Unsicherheit gesehen“, sagte Dynamo-Trainer Ralf Loose trefflich.

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