Hertha : Friedrich gefällt der "Innendienst"

Die Nationalmannschaft hat Arne Friedrich auf den Geschmack gebracht. Der etatmäßige rechte Außenverteidiger von Hertha BSC Berlin liebäugelt mit einem Wechsel auf die Innenverteidiger-Position.

Nürnberg - "An der Aufgabe als Innenverteidiger finde ich immer mehr Gefallen und identifiziere mich zunehmend damit", sagte der Kapitän des Hauptstadtklubs dem Fachmagazin "Kicker". Der 27-Jährige denkt, dass man dies bei der "Alten Dame" registriert habe.

Friedrich lieferte Trainer Falko Götz auch gleich einen potenziellen Nachfolger für seine augenblickliche Position. "Auch andere können rechts spielen, etwa Sofian Chahed", sagte er und fügte an: "Irgendwann ergibt sich darüber sicher mal wieder ein Gespräch."

Defensivallrounder Chahed, der in der laufenden Bundesliga-Saison bereits zweimal auf der Friedrich-Position zum Einsatz kam, sieht seine Zukunft in Berlin allerdings vor der Abwehr auf der Sechser-Position, wo momentan der Ungar Pal Dardai gesetzt ist. Er musste hinten rechts spielen, weil Friedrich nach der Weltmeisterschaft in der Vorbereitung gefehlt habe. "Aber mittelfristig will ich vor der Abwehr spielen. Der Trainer sagte mir, dass ich dort sein Mann für die Zukunft bin", sagte der 23-Jährige.

Friedrich hatte in dieser Saison bereits mehrmals als Innenverteidiger ausgeholfen. Götz setzte den 27-Jährigen zum Bundesliga-Start gegen den VfL Wolfsburg (0:0) ebenso im Abwehrzentrum ein wie Bundestrainer Joachim Löw im Freundschaftsspiel gegen Schweden (3:0) und am vergangenen Samstag in der Qualifikation zur Europameisterschaft gegen Irland (1:0). Gegen die Iren bot der Berliner gemeinsam mit Namensvetter Manuel nach anfänglichen Schwierigkeiten eine gute Vorstellung auf ungewohnter Position als neues, kaum eingespieltes Innenverteidiger-Duo. (tso/ddp)

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