Hertha gegen Nürnberg : Mit Ramos zum ersten Heimsieg des Jahres?

Bei Hertha BSC wird auch noch Fußball gespielt. Am Sonntagnachmittag trifft die Mannschaft von Jos Luhukay gegen den 1. FC Nürnberg - und kann dabei wieder auf ihren erfolgreichsten Torschützen setzen.

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Geht wieder. Adrian Ramos kann gegen Nürnberg spielen.
Geht wieder. Adrian Ramos kann gegen Nürnberg spielen.Foto: Imago

Fast wäre das Kerngeschäft bei Hertha BSC nach dem großen Deal in den Hintergrund getreten. Doch Jos Luhukay hatte nach eigenem Bekunden keine Mühe, seine Spieler für das so wichtige Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg (15.30) zu fokussieren, wie Herthas Trainer es nannte. Zudem registrierte er, dass sich die personelle Situation vor dem ersten Heimspiel des Jahres etwas entspannt hat. Auch Ronny, vor allem aber Torjäger Adrian Ramos, der am Knie genäht werden musste, sind einsatzbereit. „Es steht der gleiche Kader zur Verfügung wie in der Vorwoche“, sagte Luhukay.

Allerdings erwartet der Trainer eine deutliche Leistungssteigerung nach der unnötigen Niederlage zum Rückrundenauftakt in Frankfurt. „Der Start gegen Frankfurt war unglücklich, uns fehlen als Team noch ein paar Prozent, um an die Leistung der Vorrunde anzuknüpfen“, sagte Luhukay. Herthas Trainer hatte seine Mannschaft in den Trainingseinheiten hart rangenommen. „Wir haben die ganze Woche ungleich viel gearbeitet, um es im Spiel nach vorne besser zu machen, im Zusammenspiel, der Präzision und der Effektivität. Dafür benötigen wir auch das nötige Stück Leichtigkeit“, sagte der Niederländer.

Im Mittelpunkt dürfte Adrian Ramos stehen. Dass der Wechsel zu Borussia Dortmund für den Sommer schon perfekt sei, wollte der Kolumbianer allerdings nicht bestätigen. Hertha möchte den bis ins Jahr 2015 laufenden Vertrag gern rasch verlängern. Man sei in Gesprächen, heißt es von beiden Seiten.

Jos Luhukay hat diese Art der Ablenkung in den vergangenen Tagen nicht gefallen können. „Körperlich ist er wieder gut drauf“, sagte der Trainer. „Mental kann ich nichts sagen, ich kann Spieler nur anschauen, aber nicht in den Kopf hineinschauen.“

Für das Spiel rechnet Hertha mit 40 000 Zuschauern. Gut möglich, dass die Nachricht vom Millionen-Deal noch ein paar mehr ins Stadion lockt.

So spielt Hertha: Kraft – Ndjeng, Lustenberger, Langkamp, van den Bergh – Hosogai, Skjelbred – Allagui, Ronny, Schulz – Ramos.

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