HERTHA IM KALTEN KRIEG : Ausstellung und Diskussion mit Idolen

Blick nach Osten. Hertha-Idol Erich Beer 1975 am Olympiastadion. Foto: dpa
Blick nach Osten. Hertha-Idol Erich Beer 1975 am Olympiastadion. Foto: dpaFoto: picture-alliance / dpa

Fußball kann keine Grenzen versetzen, aber er kann sie vergessen lassen – manchmal sogar länger als 90 Minuten. Gerade Hertha BSC hat das erlebt: Der vor 120 Jahren in Prenzlauer Berg gegründete und dann in Wedding groß gewordene Berliner Fußballklub war mit dem Mauerbau 1961 plötzlich von seinen ostdeutschen Fans abgeschnitten. Doch über die Mauer hinweg bildeten sich Freundschaften, auch viele Spieler pflegten Beziehungen über das umschlossene West-Berlin hinaus. Ab nächster Woche lädt die Wanderausstellung „Doppelpässe – Wie die Deutschen die Mauer umspielten“ zum Nachschauen und Nachfühlen dieser Zeit in den Kuppelsaal des Olympiaparks ein. Eröffnet wird die prämierte Schau des Zentrums für deutsche Sportgeschichte am Montag um 18.30 Uhr mit einer Podiumsdiskussion im Hörsaal des Olympiaparks (Prinz-Friedrich-Karl-Weg, S+U-Bahnhof Olympiastadion). Dort erinnern sich die ehemaligen Hertha-Idole Erich („Ete“) Beer und Uwe Klimaschefski sowie der Ost-Berliner Fan Helmut Klopfleisch und weitere Zeitzeugen an den Fußball im geteilten Berlin. Das Gespräch moderiert Tagesspiegel-Sportchef Robert Ide. Der Eintritt ist frei. Tsp

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