• HERTHA NACH DER ZWEITEN NIEDERLAGE IN FOLGE: „Schalke spielt auf Champions-League-Niveau“

HERTHA NACH DER ZWEITEN NIEDERLAGE IN FOLGE : „Schalke spielt auf Champions-League-Niveau“

Nach der schweren Verletzung von Mittelfeldspieler Lucio geriet die Analyse von Herthas 0:1-Niederlage beim FC Schalke 04 etwas in den Hintergrund. Dennoch bemühten sich die Verantwortlichen des Berliner Bundesligisten um Erklärungen. „Schalke hat vor allem in der ersten Halbzeit sehr viel Druck gemacht. Gegen so viel Power ist es schwierig dagegenzuhalten“, sagte Trainer Lucien Favre. Tatsächlich sprach die Spielstatistik eine deutliche Sprache. 60 Prozent aller Zweikämpfe gewann der Gastgeber. Zwar konnte Hertha das Spiel in der zweiten Hälfte ausgeglichener gestalten, aber zwingende Torchancen erspielte sich das Team von Lucien Favre nicht.

„Die Schalker haben eine physisch starke Mannschaft, die am Ende ganz oben dabei sein wird“, sagte Herthas Manager Dieter Hoeneß. „Wenn ich ein Fazit dieser Woche ziehen soll, dann muss ich sagen, dass mich nur die Niederlage gegen Rostock ärgert. In Schalke, gegen so eine starke Mannschaft, kann man verlieren.“

Das 0:1 war für die Berliner die zweite Niederlage in Folge. Hatte Hertha gegen Rostock viel zu wenig investiert, so zeigte Schalke den Berlinern Grenzen auf. Der Vizemeister, der spielerisch sehr konstant wirkt, holte aus den drei Spielen gegen Bielefeld (3:0), in Duisburg (2:0) und Berlin neun Punkte, ohne ein Gegentor kassiert zu haben.„Die Schalker spielen auf Champions-League-Niveau“, sagte Steve von Bergen. Herthas Innenverteidiger, der den verletzten Josip Simunic ersetzte, hatte den letztlich siegbringenden Elfmeter verschuldet. Weitere Chancen konnten die Schalker während des Spiels nicht verwerten. „Mit ein wenig mehr Kraft und Ruhe hätten wir noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können“, sagte Trainer Mirko Slomka. Während seine Mannschaft gestärkt nach Trondheim zum Champions-League-Spiel am Mittwoch reisen kann, wird Lucien Favre in Berlin seine Aufbauarbeit fortzusetzen haben. „Es ist ein Jahr des Umbruchs, und wir haben ein paar Probleme. Aber ich bin sicher, dass wir sie in den Griff bekommen werden“, sagte Herthas Kapitän Arne Friedrich. str/miro

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