Hertha : Rehhagel: Keine Zweifel an Rettungsmission

„Think positive - das ist unsere Möglichkeit“: Trotz des Absturzes von Hertha BSC auf einen Abstiegsplatz schiebt Trainer Otto Rehhagel alle Zweifel an der Mannschaft zur Seite.

Hertha-Trainer Otto Rehhagel versucht es mit Optimismus.
Hertha-Trainer Otto Rehhagel versucht es mit Optimismus.Foto: dapd

Trotz des Absturzes von Hertha BSC auf einen Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga schiebt Trainer Otto Rehhagel alle Zweifel an der Mannschaft und seiner Rettungsmission zur Seite. „Ich habe genau gewusst, worauf ich mich einlasse und dass ich keine Meistermannschaft übernehme“, erklärte der 73-Jährige vor dem nächsten Abstiegs-„Endspiel“ der auf Rang 17 abgerutschten Berliner am Samstag beim FSV Mainz 05.

Auch unter dem vor vier Spielen (drei Niederlagen, ein Sieg) geholten Rehhagel konnte Hertha die Talfahrt bisher nicht stoppen. „Ich kann die Tabelle lesen. Der Ist-Zustand sagt, wir sind auf einem Abstiegsplatz“, bemerkte Rehhagel, gab aber dennoch an sein verunsichertes Personal die Parole aus: „Think positive - das ist unsere Möglichkeit.“

Die jüngste Heimpleite gegen die Bayern ist für Rehhagel ab sofort nur noch Geschichte. „Drei Tage ist man mental ein bisschen im Eimer, dann geht es wieder“, betonte der Altmeister, der die Berliner Profis vor allem in den Köpfen auf Mainz vorbereitet: „Jetzt kriegen wir für das Spiel gegen Bayern nichts mehr. Thema Nummer eins ist das Spiel gegen Mainz.“

Die hefige Kritik von Fans und Medien an ihm selbst hat er wohl registriert. „Wenn man gegen Bayern 0:6 verliert, darf man sich nicht wundern“, bemerkte Rehhagel und schloss - zum wiederholten Mal - an: „Ich habe in meinem Leben nichts mehr zu verlieren.“

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