Hertha-Schweigeminute für Alex Alves : Ben-Hatiras Rückkehr ist ungewiss

Die Rückkehr von Änis Ben-Hatira ist ungewiss: Seit vier Wochen plagt sich der Mittelfeldspieler von Hertha BSC mit einer Entzündung im Sprunggelenk.

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Berlin - Die Rückkehr von Änis Ben-Hatira ist ungewiss: Seit vier Wochen plagt sich der Mittelfeldspieler von Hertha BSC mit einer Entzündung im Sprunggelenk. Zuletzt hatte es der 24-Jährige mit individuellen Läufen versucht, doch „er hat zu große Schmerzen“, sagte Trainer Jos Luhukay am Freitag, „der Fuß wird erst einmal ein paar Tage ruhiggestellt“.

Wann Ben-Hatira wieder ins Training einsteigen kann, vermag niemand zu sagen. „Es ist eine längere Geschichte als gedacht“, sagte Luhukay. Immer wieder hat der Deutsch-Tunesier Probleme mit dem rechten Knöchel, fehlte schon oft deswegen beim Auslaufen, der Knöchel ist sozusagen seine Achillesferse, auch wenn das anatomisch nicht korrekt ist. Einige Gegenspieler treten ihn gar gezielt dort hin, zuletzt war Ben-Hatira versucht, die Schiedsrichter vor den Spielen darauf hinzuweisen. Seit er Mitte Oktober in Bochum aus dem Spiel musste, fehlt er. Zurück ist dafür Fabian Holland. Nach seiner Oberschenkelzerrung wird der Linksverteidiger laut Luhukay am Montag gegen St. Pauli „zurückkehren“ in die erste Elf.

Die Berliner werden in Gedenken an den verstorbenen Alex Alves mit Trauerflor antreten, zudem gibt es eine Schweigeminute.

Hollands Vertreter Felix Bastians könnte in die Innenverteidigung rücken. John Anthony Brooks brachte vom U-20-

Länderspiel eine leichte Oberschenkelzerrung mit, über seinen Einsatz wird in den nächsten Tagen entschieden. Dass Luhukay Roman Hubnik pflichtschuldig als weitere Alternative nachschob, sagt einiges über den Status des Tschechen. dob

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