Hertha vor dem Sandhausen-Spiel : Holland fällt aus

Ohne Holland fahren sie nach Sandhausen: Herthas Trainer Jos Luhukay muss beim Aufsteiger auf seinen linken Verteidiger verzichten. Weitere Änderungen in der Aufstellung sind geplant.

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Nur dabei statt mittendrin: Fabian Holland (r.) muss, wie hier im Training mit Elias Kachunga und Kevin Pezzoni, gegen Sandhausen zuschauen.
Nur dabei statt mittendrin: Fabian Holland (r.) muss, wie hier im Training mit Elias Kachunga und Kevin Pezzoni, gegen Sandhausen...Foto: dpa

Jos Luhukay muss für das Auswärtsspiel beim SV Sandhausen am Freitag erneut seine Mannschaft umbauen. Der Trainer von Hertha BSC bestätigte am Mittwoch, was sich bereits in den Tagen zuvor angedeutet hatte. Fabian Holland wird wegen einer hartnäckigen Oberschenkelzerrung definitiv ausfallen. Die medizinische Abteilung des Zweitligisten schloss seinen Einsatz aus.

Aller Voraussicht nach wird Luhukay auf die naheliegendste Alternativlösung zurückgreifen. Felix Bastians, der nach seiner Verletzung seit zwei Wochen wieder im Mannschaftstraining steht, soll die linke Position in der Vierer-Abwehrkette übernehmen. „Er ist der logische Nachfolger für diese Position“, sagte Luhukay.

Zudem wird in Peter Niemeyer der Kapitän in die Mannschaft zurückkehren. Herthas Trainer verspricht sich davon sehr viel: „Sein Spiel besitzt hohe Leidenschaft, Peter stimuliert und korrigiert, mit seiner Laufbereitschaft ist er allen ein Vorbild.“ Vor allem aber hat Niemeyers Rückkehr taktische Folgen. „Gut möglich, dass wir von dem System mit zwei Stürmern abgehen“, sagte Luhukay. Zuletzt hatte Hertha im Heimspiel gegen Ingolstadt (0:0) mit zwei Stürmern operiert, das allerdings ohne den gewünschten Erfolg, sodass der Trainer wieder das bewährte 4-2-3-1-System praktizieren lassen wird.

„Wir müssen insgesamt mehr Augenmerk auf die Verwertung unserer Chancen legen“, sagte Luhukay, der im Spiel gegen Ingolstadt Mängel in Sachen offensiver Kreativität, Konzentration und Konsequenz ausgemacht hatte. Für das Duell mit dem Tabellenvorletzten Sandhausen erwartet er ein Spiel, das sich zu 70 bis 80 Prozent in der Hälfte des vermutlich sehr defensiv eingestellten Gegeners abspielen wird. „Da müssen wir Lösungen finden, Torchancen kreieren und diese dann auch nutzen“, sagte Luhukay.

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