Herthas Rechtsverteidiger : Wer ersetzt Peter Pekarik?

Nach der Verletzung von Peter Pekarik stehen Hertha zwei Spieler für die Position zur Verfügung - Marcel Ndjeng und Fabian Lustenberger. Die Entscheidung liegt eigentlich auf der Hand.

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Mein rechter, rechter Platz ist frei: Berlins Marcel Ndjeng (M., jubelnd mit Adrian Ramos) und Fabian Lustenberger (r.) könnten Peter Pekarik ersetzen.
Mein rechter, rechter Platz ist frei: Berlins Marcel Ndjeng (M., jubelnd mit Adrian Ramos) und Fabian Lustenberger (r.) könnten...Foto: dpa

Abschließend entschieden habe er sich noch nicht, sagte Jos Luhukay am Freitag. Doch Herthas Trainer ist bisher nicht wegen seiner Experimentierfreude auffällig geworden. Und so wird höchstwahrscheinlich Marcel Ndjeng auf die rechte Abwehrseite rücken, die nach der Schulterverletzung Peter Pekariks verwaist ist. Die Alternative dazu wäre Fabian Lustenberger, aber dieser helfe der Mannschaft auf der Innenverteidigerposition sehr viel mehr, meint Luhukay.

Wenn der Tabellenzweite der Zweiten Liga am Sonntag bei Erzgebirge Aue (13:30 Uhr) antritt, wird Ndjeng wieder auf die Position zurückkehren, die er schon zu Beginn der Saison ersatzweise bekleidete, ehe Peter Pekarik Ende August vom VfL Wolfsburg verpflichtet wurde. Einmal, im Derby beim 1. FC Union, half sogar Fabian Lustenberger als Rechtsverteidiger aus. „Die Tendenz geht eher zu Marcel Ndjeng“, sagte Luhukay. Lustenberger sei in der Verteidigungszentrale zu bedeutsam für Hertha, „er strahlt Sicherheit und Vertrauen aus“, sagte Luhukay.

Auch wenn Marcel Ndjeng kein gelernter Verteidiger ist, dürfte er bis zum Hinrundenende die von ihm nicht sonderlich geliebte Position hinten rechts schon aus Mangel an echten Alternativen einnehmen. Luhukay sieht sogar einen Vorteil. Als Mittelfeldspieler könne er „offensive Impulse“ geben und vor allem „in der Umkehrbewegung“ besonders wertvoll werden. Seine angestammte Position im rechten Mittelfeld dürfte in Aue Ben Sahar einnehmen, der zu seinem Startelfdebüt bei den Berlinern käme. Als Ersatzspieler hat er in den beiden vergangenen Spielen jeweils ein Tor erzielt. Als Alternative zu ihm stünde der erst 17 Jahre alte Hany Mukhtar, auf den Luhukay große Stücke hält. Am Ende werde derjenige spielen, der ein größeres Versprechen darauf ist, die Strategie verwirklichen zu können.

Jos Luhukay erwartet im Erzgebirge eine Auer Mannschaft, die mit viel Leidenschaft und Herz auftreten werde. „Die Eigenschaften müssen wir ausgleichen, damit wir das Spiel gewinnen können“, sagte Luhukay.

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