Herthas Restprogramm : Mithalten reicht nicht mehr

Sechs Spiele bleiben Hertha BSC, um den drohenden Abstieg aus der Fußball-Bundesliga noch abzuwenden. Dafür zählen nur Siege, doch der Blick auf die noch ausstehenden Begegnungen zeigt, dass dies kein leichtes Unterfangen wird.

Berlin - Von allen Abstiegskandidaten haben die Berliner das vermeintlich schwerste Restprogramm. Neben den drei Meisterschaftsanwärtern Schalke, Bayern und Leverkusen trifft die Elf von Trainer Friedhelm Funkel auf die bisher beste Mannschaft der Rückrunde, den VfB Stuttgart. Dazu geht es noch nach Köln und zu Funkels Ex-Verein Eintracht Frankfurt. Lediglich auf Hannover kommt ein ähnlich schweres Schlussprogramm zu, während Bochum, Nürnberg und Freiburg vor allem in direkten Duellen Punkte sammeln können. Diese Möglichkeit haben die Berliner bereits vertan.

Herthas Trainer Friedhelm Funkel weiß um die Stärke der kommenden Gegner, sieht das aber nicht als Nachteil. „Warum sollen wir es gegen Schalke schwerer haben als Freiburg gegen Bochum? Das ist alles hypothetisch“, sagt Funkel. „Vom Papier her haben wir gemeinsam mit Hannover sicherlich das schwerste Programm. Aber wir haben gegen Dortmund und zuvor in Hamburg oder Bremen bewiesen, dass wir gegen solche Mannschaften mithalten können.“ Mithalten allein wird allerdings nicht mehr helfen. sst

Das Restprogramm der Abstiegskandidaten:

BOCHUM (27 Punkte, 30:51 Tore)

Freiburg (A)

Hamburg (H)

Köln (A)

Stuttgart (H)

FC Bayern (A)

Hannover (H)

NÜRNBERG (25 Punkte, 26:47 Tore)

Mainz (H)

Wolfsburg (H)

Freiburg (A)

Dortmund (H)

Hamburg (A)

Köln (H)

FREIBURG (24 Punkte, 26:50 Tore)

Bochum (H)

Bremen (A)

Nürnberg (H)

Wolfsburg (H)

Köln (A)

Dortmund (H)

HANNOVER (23 Punkte, 30:54 Tore)

Hamburg (A)

Schalke (H)

FC Bayern (A)

Leverkusen (A)

Gladbach (H)

Bochum (A)

HERTHA BSC (19 Punkte, 27:48 Tore)

Köln (A)

Stuttgart (H)

Frankfurt (A)

Schalke (H)

Leverkusen (A)

Bayern (H)

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