Sport : Heute (Noch 4 Tage): Helden-Sagen

Elf Kicker wollen heute und am Mittwoch den größten anzunehmenden Unfall der deutschen Fußball-Historie, das Scheitern in der WM-Qualifikation, verhindern. Wie geht es unseren - potenziellen - Rettern?

Retter haben immer kluge Ratschläge parat. Sprechen wir mal mit einem Spieler, den der Sport-Informations-Dienst als "in sich ruhenden Vul-Kahn" bejubelt. Wie also, Herr Oliver Kahn, meistern die Deutschen das Spiel in der Ukraine? Antwort: "Wir treten nicht an, um ein Tor zu erzielen, sondern mit dem Ziel, hier zu gewinnen." Ein heldenhaft weiser Spruch. Besonders für einen Torwart.

Held am Spielfeldrand ist DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder. Er gibt Kompetenz weiter, sagt den Spielern mal "ein paar Takte". Fürchten soll sich aber keiner: "Es ist nicht so, dass der liebe Gott vom Himmel herunter spricht." Danke für die Klarstellung.

Kein Gott, aber nach eigener Aussage immerhin der "König von Afrika" macht uns Mut. Winfried Schäfer, Nationaltrainer von Kamerun, hat bereits einen WM-Platz sicher. Er glaubt an die Deutschen: "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit Deutschland in eine Gruppe gelost werden, beträgt drei Prozent. Das haben wir bereits nachgeprüft."

Nun, damit wären wir bei hoher Fußball-Mathematik. Die beliebte Rechnung lautet: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland weiterkommt? Es gibt auch andere Wetten, etwa beim Büro Intertopps: "Zuerst kommt der Euro, dann schießt Bierhoff ein Tor." Gewinnquote: 20:10.

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