Sport : Hingis bekommt Revanche gegen Capriati

Ein Jahr nach ihrer Final-Niederlage gegen Jennifer Capriati bekommt Martina Hingis bei den Australian Open Gelegenheit zur Revanche. Die Schweizerin bestand am Donnerstag im Halbfinale ihren ersten ernsthaften Test und bezwang Monica Seles 4:6, 6:1, 6:4. Die Siegerin der Jahre 1997 bis 1999 zog damit zum sechsten Mal in Folge in das Endspiel von Melbourne ein. Anschließend gewann Jennifer Capriati die Neuauflage des letztjährigen French-Open-Finales gegen die Belgierin Kim Clijsters 7:5, 3:6, 6:1.

Online-Gaming Spiel, Satz und Sieg: Der Pong-Klon von meinberlin.de "Zum ersten Mal bin ich die Favoritin, sie ist die Außenseiterin. Ich weiß genau, wie sie sich fühlt, weil ich im vorigen Jahr in dieser Position war", sagte Jennifer Capriati zum Finale am Samstag. "Wir wollen beide unbedingt gewinnen, aber ich habe auch nichts zu verlieren. Ich habe mir selbst schon jetzt viel bewiesen." Nach fünf Niederlagen in Folge konnte die 25 Jahre alte Amerikanerin die vergangenen drei Vergleiche gegen Martina Hingis gewinnen. Die einstige Nummer eins gab sich optimistisch: "Ich spiele stärker als erwartet und fühle mich viel besser als in den letzten beiden Jahren." Da verlor sie jeweils gegen Lindsay Davenport und Capriati.

Bei den Herren zog der Schwede Thomas Johansson in das erste Grand-Slam-Finale seiner Karriere ein. Der 26-Jährige bezwang den zwei Tage älteren Tschechen Jiri Novak nach knapp drei Stunden und wechselhaftem Verlauf 7:6 (7:5), 0:6, 4:6, 6:3, 6:4. Der 18. der Weltrangliste ist nach dem Erfolg im Außenseiter-Duell der vierte Schwede nach Mats Wilander, Stefan Edberg und Thomas Enqvist, der in Australien nach dem Titel greift. "Für mich ist ein Traum wahr geworden. Ich war vorher sehr nervös, und das werde ich am Sonntag wohl wieder sein", sagte Johansson. In der Nacht zum Freitag (nach Redaktionsschluss) ermittelten der Hamburger Thomas Haas und der ehemalige US-Open-Sieger Marat Safin aus Russland Johanssons Gegner.

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