• Hinter dem Daviscup-Spieler liegt ein "aufregendes Jahr" . Sein Start in Paris ist weiter ungewiss

Sport : Hinter dem Daviscup-Spieler liegt ein "aufregendes Jahr" . Sein Start in Paris ist weiter ungewiss

Daviscup-Spieler Thomas Haas hat sich vor der endgültigen Entscheidung über ein vorzeitiges Saisonende noch eine Bedenkzeit bis Sonntag gegeben. "Wir warten die weiteren Ergebnisse der Blutuntersuchungen ab. Wenn sich Tommy weiterhin schlapp fühlt, macht es keinen Sinn, weitere Turniere zu spielen. Wenn er aber aus dem körperlichen Tief heraus kommt, wird er in der kommenden Woche in Paris antreten", sagte Spieler-Vater Peter Haas gestern: "Tommy entscheidet am Sonntag, ob er nach Paris reist." Das letzte Super-9-Turnier des Jahres in der französischen Hauptstadt beginnt am Montag.

Thomas Haas hatte am Donnerstag nach seiner Achtelfinal-Niederlage bei den "Eurocard Open" in Stuttgart gegen den Briten Greg Rusedski angekündigt, dass diese Partie für ihn "vielleicht" die letzte in diesem Jahr gewesen sei. Abhängig machen wollte dies der gebürtige Hamburger von seinem Gesundheitszustand und einer weiteren Untersuchung seines Blutes. In Stuttgart war eine Virus-Infektion diagnostiziert worden. Der 21-Jährige fühlte sich während der gesamten Woche "nicht gut". Womöglich sei eine Turnierpause die beste Entscheidung, um im Januar dann gesund und optimal vorbereitet bei den Australian Open antreten zu können, meinte Deutschlands derzeitige Nummer zwei hinter dem verletzten Nicolas Kiefer. Bei dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne stand Haas in diesem Jahr im Halbfinale.

In Paris und eine Woche später beim ATP-Turnier in Stockholm könnte er sich andererseits noch für die ATP-Weltmeisterschaft vom 23. bis 28. November qualifizieren. "Ich denke, Hannover ist nicht die wichtigste Angelegenheit für meine Karriere", wiegelte Haas jedoch ab.

Auch ohne eine erstmalige WM-Teilnahme zog Thomas Haas bereits in Stuttgart eine positive Bilanz seiner vierten Profi-Saison. "Ich bin erstmals in die Top-Ten vorgestoßen, in Memphis habe ich meinen ersten Turniersieg gefeiert, und im Daviscup haben wir den Klassenerhalt in der Weltgruppe geschafft. Es war ein aufregendes Jahr, an dem ich nichts aussetzen kann", betonte Haas, dessen erfolgreichstes Jahr zudem mit etwas mehr als zwei Millionen Dollar Preisgeld belohnt wurde.

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