Sport : Höfl-Riesch wird im Super-G Elfte und denkt an die Abfahrt

Garmisch-Partenkirchen - Mit Platz elf im Super-G hielt sich Maria Höfl-Riesch nicht lange auf. Das erste von drei Rennen beim langen Heimweltcup-Wochenende in Garmisch-Partenkirchen war noch nicht zu Ende, da richtete die Doppel-Olympiasiegerin schon einen erwartungsfrohen Blick auf die Abfahrt am Samstag. „Ich hoffe schon, da ein Wörtchen um den Sieg, oder zumindest ums Podest mitzureden“, sagte die 28-Jährige. „Hier in Garmisch das 25. Mal ganz oben zu stehen, das wäre toll.“

Schon zweimal war der Jubiläumssieg im Ski-Weltcup in Reichweite. Beim Slalom in Flachau aber schied die Partenkirchenerin vor der WM mit Kurs auf Bestzeit kurz vor dem Ziel aus – und vergangene Woche schnappte ihr die Spanierin Carolina Ruiz Castillo in Méribel bei der Abfahrt mit ihrem ersten Weltcup-Sieg Platz eins vor der Nase weg. Dass es nicht schon am Freitag zu einem Spitzenresultat reichte, habe aber nichts mit ihrer Magen-Darm-Erkrankung zuvor zu tun gehabt. „Da, wo ich die Zeit verloren habe, bin ich auch einfach nicht gut gefahren“, erklärte Höfl-Riesch. Besser als alle anderen machte es Tina Weirather. Die 23-Jährige aus Lichtenstein fuhr auf der Kandahar vor den Augen ihrer Eltern zum ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere. dpa

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