Hoffenheim - Köln 1:1 : Remis zum Feiern

Hoffenheim und Köln trennen sich 1:1 unentschieden. Mit dem Ergebnis können die Kölner zufriedener sein als die Hoffenheimer, die zu viele Chancen und so den Sieg vergeben.

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Unentschieden im Zweikampf: Kölns Slawomir Peszko und Hoffenheims Andreas Ibertsberger auf der Suche nach Orientierung.
Unentschieden im Zweikampf: Kölns Slawomir Peszko und Hoffenheims Andreas Ibertsberger auf der Suche nach Orientierung.Foto: dpa

Sinsheim - Als es vorbei war, sangen die Anhänger des 1. FC Köln fröhliche Lieder in ihrem Gästeblock, mit 3000 Mann und Frau waren sie am Samstagnachmittag ins badische Sinsheim gereist, um die Bundesliga-Partie zwischen der TSG Hoffenheim und dem 1. FC Köln zu sehen. 1:1 (0:0) endete das Duell der beiden Aufsteiger des Jahres 2008; ein Ergebnis, mit dem die Kölner besser leben konnten als die Hoffenheimer, die eine gute Anzahl bester Chancen nicht genutzt hatten. „Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein“, sagte Kölns Trainer Frank Schaefer. „Wir haben uns schwer getan, aber ganz gut gestanden.“ Hoffenheims Coach Marco Pezzaiuoli fand die Leistung seiner Mannschaft gut. „Ich kann niemandem einen Vorwurf machen, wir haben heute kein Glück gehabt“, sagte er – in Anspielung darauf, dass sein Team dreimal den Pfosten getroffen hatte.

Hoffenheim war von Beginn an agiler, der FC tat jedoch, was er konnte und griff früh an – immer auf Konter lauernd. Hoffenheims Sturmspitze Vedad Ibisevic hatte die beste Chance der ersten Halbzeit. Nach einer Flanke von Andreas Ibertsberger köpfte er aufs Tor, Rensing wehrte mit einer Hand ab, den Abpraller setzte Ibisevic an den Pfosten (28.).

Gleich nach dem Seitenwechsel durften die Badener jubeln. Kölns Außenverteidiger Miso Brecko foulte Ibertsberger nach verlorenem Sprintduell am rechten Strafraumrand. Sebastian Rudys Freistoß landete, abgefälscht von Novakovic, im Kölner Tor. So stand es nach 48 Minuten 1:0. Die Kölner hatten großes Glück, dass Ibisevic (65.) und Babel (67.) jeweils nur den Pfosten trafen.

Es geschah das, was oft geschieht, wenn eine Mannschaft zu viele Chancen vergibt: Die Kölner verwerteten eine ihrer wenigen Möglichkeiten. Christian Clemens flankte von der rechten Seite, Innenverteidiger Youssef Mohamad sprang im Strafraum am höchsten – und traf zum 1:1 (69.). Bis zum Ende blieb es dann noch spannend, alles schien möglich. Beide Mannschaften spielten mit vollem Einsatz – aber letztendlich ohne Torerfolg. Christiane Mitatselis

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