Hoffenheim : Saison-Aus für Ibisevic

Der Top-Torjäger der Bundesliga, Vedad Ibisevic, ist in Heidelberg am Kreuzband operiert worden. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen. Trotzdem fällt der Goalgetter lange aus.

Ibisevic
Am Boden. Hoffenheims Stürmer Vedad Ibisevic lässt am Spielfeldrand sein lädiertes Knie behandeln. -Foto: ddp

Heidelberg/La Manga Top-Torjäger Vedad Ibisevic vom Fußball-Herbstmeister 1899 Hoffenheim ist erfolgreich am vorderen Kreuzband des rechten Knies operiert worden. Wie der Bundesliga-Aufsteiger am Samstag mitteilte, sei der Eingriff in der Heidelberger St. Elisabeth Klinik ohne Komplikationen verlaufen. Hoffenheims Kapitän Marvin Compper betonte: "Wir sind froh, dass die Operation gut verlaufen ist. Wir müssen nun nach vorne schauen und stark auftreten." Der Verteidiger musste zuletzt wegen Knöchelbeschwerden ebenfalls kürzer treten, ihm droht aber keine längere Pause.

1899 hat fast gleichzeitig Trainer Ralf Rangnick und Manager Jan Schindelmeiser ein Angebot für eine Vertragsverlängerung bis 2014 vorgelegt. Perfekt ist die Ausweitung der seit 2006 so erfolgreichen Zusammenarbeit, die ursprünglich bis 2010 angelegt worden war, aber noch nicht, erklärte ein Sprecher des Tabellenführers.

Chance für Wellington

"Jan Schindelmeiser ist für uns eine Idealbesetzung", wurde Mäzen Dietmar Hopp in "kicker online" zitiert. Hopp war am Freitag zusammen mit Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus und dem 1. Vorsitzenden Peter Hofmann in das Trainingslager der Hoffenheimer nach La Manga in Spanien gereist. Dort hatte sich Ibisevic die schwere Verletzung am vergangenen Mittwoch im Test gegen den HSV zugezogen und wird für den Rest der Saison ausfallen.

Eine Nachverpflichtung hat Hopp nach der Absage des vom FC Basel zu Bayer Leverkusen wechselnden Schweizers Eren Derdiyok befürwortet. Er ist aber "pessimistisch, dass wir in der Kürze der Zeit Ersatz finden. Ich würde Wellington eine Chance geben", sagte der 68 Jahre alte Mäzen in der "Bild". "Wenn Ralf Rangnick und Jan Schindelmeiser jemanden haben, der hilft, würde ich das unterstützen. Über Summen rede ich nicht." Der Brasilianer Wellington war im Sommer 2008 für fünf Millionen Euro gekommen, konnte sich aber bisher nicht durchsetzten. (ae/dpa)

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