HSV : Seeler will nicht Ehrenpräsident werden

Fußball-Idol Uwe Seeler will nicht Ehrenpräsident des Hamburger SV werden.

„Das stimmt. Es ist eine Entscheidung, die ich mal vor längerer Zeit getroffen habe. Und dabei bleibt es“, sagte Seeler am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Magazins „Sport Bild“ (Mittwoch). Der von Seeler-Freund Heinrich Höper gestellte Antrag auf Ernennung zum HSV-Chef ehrenhalber, über den auf der nächsten Mitgliederversammlung abgestimmt werden sollte, habe Höper auf seinen Wunsch zurückgezogen, bestätigte Seeler. Gründe für seinen Entschluss will er nicht nennen. „Ich muss nicht Ehrenpräsident werden“, betonte der 72-malige Nationalspieler, der seine komplette Karriere als Profi und von 1995 bis 1998 als Clubchef für „seinen HSV“ tätig war. Höper nannte in der „Sport Bild“ die vermeintlichen Beweggründe: „Seeler hat das Verhalten von Sportchef Frank Arnesen satt. Dessen Gedanken und Handlungsweisen sind für ihn nicht nachvollziehbar“, so der Unternehmer. Mit Arnesen war Seeler zuletzt im Februar wegen des Wechsels von HSV-Talent und Seeler-Enkel Levin Öztunali zu Bayer Leverkusen aneinandergeraten. Arnesen hatte im Bemühen, den Nachwuchsspieler zu halten, Druck ausgeübt und Seeler verstimmt. Daraufhin habe er seinen Entschluss gefasst, hieß es. (dpa)

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