• „Ich fühle mich als ein Teil der Mannschaft“ - Kevin Kuranyi über das Aus der Deutschen

Sport : „Ich fühle mich als ein Teil der Mannschaft“ - Kevin Kuranyi über das Aus der Deutschen

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Herr Kuranyi, Sie waren beim Halbfinale zwischen Deutschland und Italien im Dortmunder Stadion. Wie haben Sie das Spiel erlebt?

Die deutsche Mannschaft hat toll gespielt und super gekämpft. Aber am Ende war Italien besser. Schade.

Haben Sie richtig mitgefiebert oder das Spiel eher kühl zur Kenntnis genommen – schließlich wären Sie sicher auch gerne dabei gewesen?

Ich fühle mich noch immer als ein Teil der Mannschaft, und ich hoffe, dass ich bald mal wieder zu einem Länderspiel eingeladen werde. Deshalb habe ich natürlich auch mitgefiebert. Das Aus hat mir genauso wehgetan, als wenn ich selbst Spieler gewesen wäre und auf dem Rasen gestanden hätte.

Hegen Sie also keinerlei Groll mehr, dass Sie in letzter Sekunde doch nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen durften?

Die Nichtnominierung hat mich in den ersten Tagen natürlich sehr beschäftigt. Aber das habe ich im Urlaub in Panama verarbeiten können. Das ist jetzt vergessen.

Wie hat Ihnen die WM gefallen?

Die Euphorie unter den Fans war unglaublich, so etwas hat man vorher noch nicht gesehen. Dass so viele Autos mit Deutschland-Fahnen herumfahren, das gab es doch noch nicht. Das war beeindruckend.

Und wie hat Ihnen die deutsche Mannschaft während des Turniers gefallen?

Die Leistungen und das Auftreten waren für Deutschland ganz wichtig. Dieses positive Image hätte wohl keine Werbung der Welt erreichen können.

Das Gespräch führte Jörg Strohschein.

Kevin Kuranyi (24) galt vor der WM lange als gesetzt im Sturm der deutschen Elf. Wegen anhaltender Formschwäche strich Klinsmann den Schalker jedoch aus dem WM-Kader.

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