Sport : „Ich hatte eine schöne Zeit in Berlin“

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Uli Egen kommt heute mit dem EV Duisburg (14.30 Uhr, Sportforum) zu den Eisbären. Es ist das erste Mal, seitdem er im Januar 2002 als Trainer der Berliner entlassen wurde.

Der Abschied vom Vorgänger von Pierre Pagé war nicht reibungslos. Egen sollte Spielerbeobachter für die Eisbären werden, doch im Sommer 2002 stand er ohne Job da. „Es ging damals ums Geld“ , sagt der 49 Jahre alte Egen. „Aber die Sache ist erledigt. Wir sind ja nicht im Streit auseinander gegangen. Ich hatte eine schöne Zeit in Berlin und habe mit vielen Leuten noch Kontakt. Mit Pierre Pagé verstehe ich mich sehr gut .“

Über den Umweg Essen ist der ehemalige EishockeyNationalspieler Egen vor der Saison in Duisburg gelandet. Er ist Manager – und Kotrainer von Dieter Hegen.

„Für uns geht es nur um den Klassenerhalt“ , sagt Egen. „Unsere Philosophie ist dementsprechend. Viele taktische Varianten haben wir nicht. Verteidigung ist wichtiger als Angriff.“ Die Taktik hat dem Aufsteiger schon Erfolg gebracht: Am Freitag besiegte Duisburg Tabellenführer Hannover 5:4. cv

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