Sport : Ihr eigener Rhythmus

Kerber zieht in Peking ins Viertelfinale ein.

Voll durchgezogen. Angelique Kerber schlug die Italienerin Roberta Vinci souverän in zwei Sätzen. Foto: AFP
Voll durchgezogen. Angelique Kerber schlug die Italienerin Roberta Vinci souverän in zwei Sätzen. Foto: AFPFoto: AFP

Peking - Angelique Kerber ist beim hochkarätig besetzten WTA-Turnier in Peking ins Viertelfinale eingezogen. Die 25-Jährige aus Kiel setzte sich am Donnerstag gegen die Italienerin Roberta Vinci souverän mit 6:2, 6:4 durch. „Ich habe versucht, mich auf mein eigenes Spiel und nicht auf ihren Rhythmus zu konzentrieren“, sagte die derzeit beste deutsche Tennisspielerin anschließend. „Das hat heute sehr gut geklappt.“

Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale der mit 5,19 Millionen Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung trifft Kerber auf die Weltranglisten-Vierte Agnieszka Radwanska. Die deutsche Fed-Cup-Spielerin hatte die Polin erst in der vergangenen Woche beim WTA-Turnier in Tokio bezwungen. Anschließend war sie bis ins Finale vorgedrungen, in dem sie Petra Kvitova aus Tschechien unterlag.

Andrea Petkovic aus Darmstadt verpasste in Peking hingegen den Einzug in die Runde der letzten Acht. Nach zwei Siegen gegen Topspielerinnen musste sich die Nummer 43 der Weltrangliste in einem hartumkämpften Achtelfinale Lucie Safarova aus Tschechien 4:6, 7:6 (7:4), 6:7 (2:7) geschlagen geben. „Sooo schade, aber weiter wie in Peking“, twitterte Bundestrainerin Barbara Rittner.

Die 26 Jahre alte Petkovic hatte zuvor überraschend gegen die Weltranglisten-Zweite Victoria Asarenka aus Weißrussland und die zweimalige Grand-Slam- Turniergewinnerin Swetlana Kusnezowa aus Russland gewonnen. dpa

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