Im Pokal gegen Coburg : Zweiter Saisonstart für die Volleys

Zehn Spiele haben die Volleys Berlin in dieser Saison bereits bestritten - aber nur das erste vor eigenem Publikum. Zum Pokalspiel gegen Coburg kehren sie nun in die Max-Schmeling-Halle zurück.

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Zu Hause jubelt es sich am schönsten.
Zu Hause jubelt es sich am schönsten.Foto: pa/dpa

Berlin - Zehn Spiele haben die Volleyballprofis der Volleys Berlin in dieser Saison schon absolviert, trotzdem sagt Manager Kaweh Niroomand: „Jetzt fängt die Saison erst richtig an.“ Zuletzt hatten die Berliner wegen Terminschwierigkeiten in der Max-Schmeling-Halle neun Mal in Folge auswärts gespielt, mit dem Pokalspiel am Mittwoch (19.30 Uhr, Max- Schmeling-Halle) beginnt nun eine Serie von Heimspielen für die Berliner. Durch die lange Heimspielpause seit dem 15. Oktober sind die Volleyballer in Berlin etwas aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten. „Wir müssen uns wieder in die Herzen der Leute spielen“, sagt Kaweh Niroomand, „das wird Zeit brauchen.“

Da trifft es sich gut, dass der Meister im Pokalviertelfinale in dem Bundesligaaufsteiger Coburg einen Gegner zum Warmspielen vor sich hat. Das Auswärtsspiel in der Liga hat die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew 3:1 gewonnen. Auch muss sie erneut Zuspieler Kawika Shoji integrieren, der zweieinhalb Wochen mit der US-Nationalmannschaft verbracht hat und am Montagabend zurückgekehrt ist. „Wie ist er in Form, wie hat er den Jetlag überstanden?“, fragt Kaweh Niroomand und sagt: „Das sind so die kleinen Sorgen.“ Wahrscheinlich wird Zuspieler Nummer zwei, Sebastian Kühner, gegen Coburg beginnen.

Sportlich haben die Berliner die lange Auswärtsserie nicht schadlos überstanden. Der Meister musste in der Bundesliga zwei klare Niederlagen hinnehmen, vor allem das 1:3 in Düren fällt aus dem Rahmen. „Unter normalen Umständen dürfen wir das Spiel nicht verlieren“, sagt Kaweh Niroomand. Doch den Berlinern fehlen das letzte Stück Eingespieltheit und Harmonie. „Wenn wir in Berlin spielen, dann bringt das unsere Mannschaft in Form“, sagt Kaweh Niroomand, „das hat uns bisher gefehlt.“ Die Spieler hätten ihm das bestätigt. Nun aber kommen die Heimspiele und damit, so hofft der Manager, auch bessere Leistungen. „Der Motor muss jetzt anspringen“, sagt Kaweh Niroomand.

In der Champions League stehen die Berliner nach den 3:1-Auswärtssiegen in Izmir und in Lugano vor dem Weiterkommen. Zum letzten Spieltag empfangen die Berliner dann am 18. Dezember Trentino, „eine absolute Topmannschaft“, wie Niroomand sagt. Spätestens dann muss der Motor wieder laufen. Benedikt Voigt

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