• Im Pokal zu Borussia Dortmund: Hertha-Trainer Dardai: "Union kann auch ein Vorbild sein"

Im Pokal zu Borussia Dortmund : Hertha-Trainer Dardai: "Union kann auch ein Vorbild sein"

Viel schwerer hätte es Hertha nicht erwischen können im Pokal-Achtelfinale. Beim BVB wollen sich die Berliner ein Beispiel nehmen am Lokalrivalen Union.

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Heißer Tanz. Dortmund und Hertha sehen sich im Pokal wieder.
Heißer Tanz. Dortmund und Hertha sehen sich im Pokal wieder.Foto: dpa

Nirgendwo ist Berlin ein solcher Sehnsuchtsort wie im DFB-Pokal, aber am Mittwochabend schien Thomas Tuchel von Berlin fürs Erste genug zu haben. Erst zwölf Tage zuvor hatte sich Borussia Dortmund im eigenen Stadion zu einem 1:1 gegen Hertha BSC gemüht, es folgte im Pokal das Zweitrundenspiel gegen Herthas Lokalrivalen 1. FC Union, und als diese Aufgabe mit etwas Glück überstanden war, wurde Trainer Tuchel die Kunde überbracht, dass es im Achtelfinale (7./8. Februar) erneut gegen Hertha geht. „Super schwer“, sagte Tuchel nur, „aber Heimspiel ist top.“

Die Wiedersehensfreude hielt sich auch bei Hertha in Grenzen. Manager Michael Preetz twitterte: „Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht gerne mit euch treffen, lieber BVB.“ Das Aber musste man sich dazu denken. In der vorigen Saison gab es das Duell ebenfalls im Pokal, damals im Halbfinale und im Olympiastadion. Trotzdem waren die Berliner beim 0:3 chancenlos. Dass die Mannschaft mal wieder auswärts antreten muss, nimmt man bei Hertha inzwischen fast schon als gottgeben hin.

Vielleicht hätte sich Trainer Pal Dardai auch deshalb ein Spiel gegen Union gewünscht. Die Reisestrapazen wären in jedem Fall überschaubar gewesen. „Das wäre ein Event für die ganze Stadt gewesen“, sagte Dardai, gewann dem ausgefallenen Stadtderby aber auch positive Seiten ab: „Union kann auch ein Vorbild sein, sie haben kompakt gestanden. Aber wir haben da auch schon unentschieden gespielt.“

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