Sport : Im Schatten des Zweifels Tennisprofi Greg Rusedski weist Dopingvorwürfe zurück

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(dpa). Tennisprofi Greg Rusedski hat alle Dopingvorwürfe zurückgewiesen und stattdessen schwere Vorwürfe gegen die Spielervereinigung ATP erhoben. „Ich erwarte, dass sich meine völlige Unschuld herausstellt“, sagte Rusedski. Der 30Jährige war im Juli 2003 positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet worden.

In einer schriftlichen Erklärung bezeichnet er den Vorfall als „einen der größten Skandale des Sports“. Er sei in einer Zeit positiv getestet worden, als er durch ATP-Trainer mit Mitteln versorgt worden sei. Nach Rusedskis Schilderung seien zuvor mehr als 40 weitere Tennisprofis mit ähnlichen Werten positiv getestet worden. Die Ergebnisse seien jedoch von der ATP unterschlagen worden, weil Analysen einen unerklärlichen „gemeinsamen analytischen Fingerabdruck“ ergeben hätten. Von der ATP war zunächst keine Stellungnahme zu den Vorwürfen von Rusedski zu erhalten. Bei einer Anhörung am 9. Februar in Montreal will Rusedski seine Unschuld beweisen, zuvor darf er bei den Australian Open ab 19. Januar in Melbourne an den Start gehen.

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