Sport : Immer Ärger mit Bremen

SC Freiburg – Werder Bremen 1:2.

Freiburg - Werder Bremen hat einen 0:1-Halbzeitrückstand gedreht und das Spiel gegen den SC Freiburg am Mittwochabend noch mit 2:1 (0:1) gewonnen. Nach der anfänglichen Führung durch Jonathan Schmid, ging der Freiburger Traum vom ersten Sieg gegen die Hanseaten seit mehr als elf Jahren nicht in Erfüllung. „Heute hat die schlauere Mannschaft gewonnen“, brachte Freiburgs Max Kruse die Geschichte des Spiels auf den Punkt. Denn trotz vieler Gelegenheiten zum Ausgleich nutzten die Gastgeber ihre Chancen nicht. „Wir bekommen zu einfache Gegentore, und deswegen verlieren wir das Spiel. Wir hatten noch ein, zwei Riesenmöglichkeiten zum Ausgleich“, sagte Kruse.

Freiburg brauchte bis zur achten Minute, ehe Jonathan Schmid mit einem eher harmlosen Flachschuss Sebastian Mielitz erstmals prüfte. Danach erarbeitete sich der SC einige Chancen, Cedrick Makiadi und Daniel Caligiuri vergaben aber überhastet. Werder leistete sich in dieser Phase des Spiels zu viele Unkonzentriertheiten im Spielaufbau. Nach einem Missverständnis zwischen Clemens Fritz und Sebastian Prödl eröffnete ein Foulspiel von Sokratis den Freiburgern die Möglichkeit, per Freistoß in Führung zu gehen. Jonathan Schmid zirkelte den Ball aus etwa 25 Metern unhaltbar für Mielitz in den Winkel.

Unmittelbar nach der Pause hatte der Ex-Bremer Kruse die große Chance zu erhöhen, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz an Mielitz. Nur eine Minute später brachte Akpala die Bremer zurück ins Spiel. Marko Arnautovic hatte ein hohes Zuspiel aus dem Mittelfeld mit viel Gefühl vor das Tor gebracht, Akpala ließ Oliver Baumann bei seinem ersten Bundesligatreffer keine Chance. Von nun an spielte Bremen konzentrierter und setzte Freiburg unter Druck, Aaron Hunt legte für die Hanseaten folgerichtig nach: Nach einem Zuspiel von Kevin de Bruyne blieb Hunt vor Baumann nervenstark und schob den Ball zur Führung ein.

In der Folge entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem Freiburg mehrmals die Chance zum Ausgleich bekam, den Ball aber nicht über die Linie bringen konnte. Am Ende rettete Bremen den knappen Vorsprung ins Ziel.dapd

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