Sport : Immer Ärger mit Kemmling

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Peter Bentin kümmerte sich fast zärtlich um den Schiedsrichter. In einer Spielunterbrechung drückte Herthas Physiotherapeut Uwe Kemmling zur Erfrischung einen nassen Schwamm in den Nacken. Aber das war vor der 81. Minute. Nach der 81. Minute wurde es so wie immer, wenn Hertha und Kemmling aufeinander treffen: ziemlich ungemütlich. „Er hat uns noch nie objektiv gepfiffen“, sagte Manager Dieter Hoeneß. Das war am 20. April 2002. Damals hatte Kemmling Dick van Burik im Spiel bei den Bayern vom Platz gestellt, Hertha verlor 0:3. Van Burik verteidigte sich nach dem Spiel, er habe sich selbst gemeint, als er sagte: „Leck mich am Arsch!“ Nicht Kemmling. So hörte sich auch gestern Herthas offizielle Verteidigung an, und wie vor eineinhalb Jahren schimpften alle wieder auf den ungeliebten Verwaltungsangestellten aus Burgwedel, der angeblich eine planmäßige Benachteiligung der Berliner betreibt. Neuendorf fand es „unglaublich, dass wir im ganzen Spiel keinen einzigen Freistoß zugesprochen bekommen“. Und Fredi Bobic vermutete: „Die Unparteiischen haben die Hitze nicht so recht vertragen.“ Vor eineinhalb Jahren hatte Manager Hoeneß angekündigt, er werde einen Antrag stellen, dass Kemmling kein Spiel der Hertha mehr leite. Das beim VfB war das erste. sth

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