Sport : Immer mit Otto

Rehhagel soll Trainer der Griechen bleiben

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Athen Auch in der Stunde seiner schweren Niederlage blieb Otto Rehhagel Otto Rehhagel. Als der Trainer der griechischen Fußball-Nationalmannschaft gefragt wurde, ob er es bereue, nach dem sensationellen Erfolg seines Teams bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal nicht aufgehört zu haben, lächelte Rehhagel wissend und antwortete: „Ich bereue nie meine Entscheidungen.“

Dabei hätte ihm das WM-Qualifikationsspiel am Samstag durchaus einen Grund für späte Reue liefern können. Rehhagel hatte gerade miterleben müssen, wie sein Team durch ein 0:1 in Dänemark praktisch die Qualifikation für die WM 2006 verpasst hatte. Seinen Status als griechischer Nationalheld ist der Deutsche damit zunächst einmal los.

Trotzdem soll Rehhagel auch weiterhin Trainer der Griechen bleiben. „Mein Wunsch ist, dass er bleibt. Immer mit Otto Rehhagel. Wir haben ihm bereits einen Vorschlag gemacht und hoffen, dass er bleibt“, sagte der Präsident des Griechischen Fußball-Verbandes, Wassilis Gagatsis. „Ich hoffe, ihn dazu zu bewegen. Ich habe den Eindruck, er will es auch.“

Rehhagel wollte sich zunächst nicht klar dazu äußern. Er werde auf jeden Fall als Trainer weiterarbeiten, sagte er. Er ließ aber offen, wo er künftig tätig sein werde. Sein Vertrag mit den Griechen läuft am Mittwoch nach dem letzten Spiel der WM-Qualifikationsspiel gegen Georgien in Piräus ab. „Wir werden nach diesem Spiel reden, und dann werden wir sehen, was wir machen“, sagte Rehhagel.

Das Spiel in Piräus könnte das Abschiedsspiel der EM-Helden werden. Im aktuellen Team, das praktisch mit dem EM-Kader identisch ist, stehen überwiegend ältere Akteure, die ihren Karriere-Höhepunkt bereits hinter sich haben. „Wir werden nach der Auslosung der EM-Qualifikation 2008 im Januar einen neuen Anfang machen“, kündigte Gagatsis an. dpa

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