Sport : Immer weiter suchen

Armin Lehmann

entdeckt die geheime Liste der Bundestrainerkandidaten In den Abgründen deutscher Fußball-Phantasie war sie gut versteckt, die geheime Liste der Kandidaten, die für das Bundestraineramt in Frage kommen. Die „Trainerfindungskommission“ (TFK) des DFB wollte das Dokument der Öffentlichkeit vorenthalten, weil jeder angefragte Kandidat abgesagt hat. Wir haben die Liste entdeckt und drucken Namen und Absagen exklusiv:

Berti Vogts („Die Deutschen verstehen mich nicht“), Bernd Stange („Der Job ist mir zu ungefährlich“), Arsène Wenger („Pardon, ich bin Franzose!“), Huub Stevens („Ich habe auch Gefühle, die deutschen Trainingsanzüge sind zu hässlich“), Stefan Effenberg („Ich will lieber DFB-Präsident werden“), Horst Hrubesch („Ich kann nur Kopfbälle“), Thomas Schaaf („Ich kann nur Bremen“), Matthias Sammer („Dann darf ich ja keine Brasilianer einsetzen“), Mario Basler („Der Effe wird nie DFB-Präsident, ich schon!“), Walerij Lobanowski (leider schon tot), Jürgen Kohler („Verdient man als Bundestrainer wirklich nur vier Millionen?“), Stefan Kuntz („Im Weltfußball gibt es keine zweite Liga“), Giovanni Trapattoni („Noch mehr deutsche Werbeverträge brauche ich nicht“), Oliver Bierhoff („Haben Sie schon mal einen Bundestrainer mit guter Frisur gesehen?“), Hans Meyer („Der Bundestrainer darf ja nicht älter sein als der DFB-Präsident“), Bernd Schuster („Deutschland, wo liegt das denn?“).

Ein einziger Kandidat wollte nicht absagen: Lothar Matthäus („Ich, ich, ich“). Allerdings spricht das Hauptkriterium des DFB gegen ihn: „Der Bundestrainer sollte fließend Deutsch sprechen können.“

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