Sport : Immer wieder Morientes

2:2 bei Chelsea – Monaco steht im Champions-League-Finale

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London (Tsp). Sie schienen schon gar keine Chance mehr zu haben, die Fußballer des FC Chelsea. Doch dann führten sie plötzlich 2:0 gegen den AS Monaco, hatten das 1:3 aus dem Hinspiel schon nach 44 Minuten wettgemacht und das Finale der Champions League vor Augen – doch am Ende, nach einem atemberaubenden Fußballspiel, jubelten die Monegassen. 2:2 (2:1) hieß es nach 90 Minuten. Der AS Monaco trifft damit im Endspiel der Champions League auf den FC Porto, der sich bereits am Abend zuvor gegen Deportivo La Coruña behauptet hatte.

Die Engländer setzten ihren Gegner vor 42 500 Zuschauern an der heimischen Stamford Bridge von Beginn an unter Druck und hatten eine ganze Reihe guter Chancen. Doch erst in der 22. Minute gelang dem dänischen Nationalspieler Jesper Gronkjaer der Führungstreffer für Chelsea. Kurz darauf hatte die Mannschaft von Trainer Ranieri allerdings Glück, als Fernando Morientes für Monaco nur den Pfosten traf. Chelsea drängte weiter, hatte Pech, als Gudjohnsen einen Kopfball ans Lattenkreuz setzte (33. Minute). Und immer wieder scheiterten die Engländer auch an Monacos hervorragendem Torhüter Flavio Roma.

Kurz vor der Pause war der Italiener allerdings machtlos, als Frank Lampard das 2:0 für Chelsea erzielte. Mit diesem Resultat wären die Engländer ins Finale eingezogen, weil sie auswärts mehr Tore erzielt hätten als ihr Gegner. Doch die Freude währte nicht lange. Nur eine Minute später landete ein Kopfball von Morientes am Pfosten, sprang seinem Kollegen Hugo Benjamin Ibarra von dort an den Arm und schließlich zum 1:2- Pausenstand ins Tor. Monaco war wieder im Finale, mit einem weiteren Treffer allerdings hätte Chelsea die Verlängerung erreicht.

Doch alle Träume platzten eine Viertelstunde nach der Pause, und es war die passende Pointe auf die bisher so erfolgreich verlaufende Saison des AS Monaco, dass Fernando Morientes das 2:2 erzielte. Der Spanier hatte schon in den Spielen gegen seinen ehemaligen Klub Real Madrid getroffen, und im Hinspiel gegen Chelsea hatte er das wichtige 2:1 erzielt. Dem Ausgleich war eine wunderbare Kombination vorausgegangen. Danach ergab sich Chelsea.

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